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LIZENZEN – PRODUKTION – REDAKTION

 

MADE TO ORDER MEDIA

Internationaler TV-Content – passgenau und sendefertig

DEUTSCH

 

 

Erstklassige Dokumentationen, Reportagen, Serien und aktuelle Produktionen – wir wissen, was internationale Anbieter und Produzenten im Programm haben. Und bringen diese Inhalte passgenau zu den richtigen Sendern im deutschsprachigen TV-Markt.

DOCS DE COLOGNE erschließt konsequent internationalen Content für den deutschsprachigen Markt. Durch unsere langjährige Erfahrung als Einkäufer und Redaktionsteam sind wir Schaltstelle zwischen internationalen Anbietern und deutschen Programm-Machern. Wir nutzen ein weitreichendes Netzwerk, bündeln das aktuelle Angebot an Produktionen und platzieren es gezielt am deutschen Markt, inklusive einer professionellen redaktionellen Bearbeitung nach höchsten technischen Standards. Unser Konzept: Sendern und Redaktionen internationalen Content passgenau anzubieten, zugeschnitten auf die jeweiligen Ansprüche und Bedürfnisse.

Kurz: „Made to Order Media“.

ENGLISH

 

 

Successful as a distributor of TV documentaries and series but finding it hard to get into the German speaking markets? We’ve heard it before and DOCS DE COLOGNE might be the solution for you. We have been editors and buyers at one of Germany’s biggest and commercial most successful channels. We know that the international documentary market has a lot to offer, amazing stories, fascinating footage but only a small fraction will ever make its way into German TV. The reasons are manifold – but often it’s the structure, the way a story is told or simply the length of the programme that is far removed from German viewing habits and interests.

DOCS DE COLOGNE offers a unique solution to this problem. If we like your programmes, we will license and edit them to make them fit into various slots in Germany. Our concept: Delivering customized international content to German broadcasters and editorial departments, tailored to their particular demands and needs.

In short: „Made to Order Media“


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Your benefits:

  • Capable, highly experienced and independent contact persons
  • Direct access to attractive slots in German TV for custom fit content
  • Flexible and straightforward processing
  • No additional editorial efforts
  • Repeated license exploitation

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Made To Order – Produktionen 2017

I Cloned My Pet – Tierliebe liegt in den Genen

Wenn ein geliebtes Haustier stirbt, ist das immer traurig. Normalerweise begräbt man es, leidet eine Weile und geht dann wieder zum Alltag über. Doch die Hundebesitzer in dieser Dokumentation können und wollen ohne ihren vierbeinigen Partner nicht weiterleben – und sind entschlossen alles zu tun, um sie wieder zum Leben zu erwecken. Danielle Tarantola hat seit dem Tod ihres Hündchens Trouble alles aufbewahrt, was es berührt hat. Sogar das letzte Wasser aus dem Napf und ein angelecktes Stück Hühnchen – wohlgemerkt 3 Jahre alt – stehen noch im Kühlschrank. Jede Nacht schläft sie neben Troubles Asche. Ihre letzte Hoffnung ist eine Firma in Korea. Dort bieten Wissenschaftler an, Tiere auf Bestellung zu klonen. Kostenpunkt: 50.000 Dollar. Obwohl ihre Familie sie für verrückt hält, ist Danielle entschlossen, das Geld aufzutreiben. Sheryl hat ihren geliebten Hund Blue bereits klonen lassen und der Welpe ist auf dem Weg in die USA. Alles könnte perfekt sein, doch Sheryl sitzt seit kurzem in Gefängnis, ihr drohen bis zu 10 Jahre Haft. Bei einer Verurteilung wäre sie erst wieder bei ihrem Klon-Hund, wenn auch der bereits mit einer Pfote im Grab steckt. Für Sheryl eine unerträgliche Vorstellung.

(4´00 min.)

 

 

Babies Behind Bars – In der Knast-Kinderkrippe von Washington

Das Justizsystem in den USA ist hart – und es macht auch vor werdenden Müttern nicht halt. Eine von 15 verurteilten Frauen kommt schwanger ins Gefängnis. In den meisten Fällen müssen die jungen Mütter ihre Babies nur wenige Stunden nach der Geburt abgeben. An ein Familienmitglied oder an ein Pflegeheim. Im „Washington Corrections Center for Women“ ist das anders. Es ist eines von zehn Gefängnissen in den USA, in denen Frauen ihre Zeit gemeinsam mit ihren Neugeborenen absitzen können. In einem speziellen Gebäude, das ein bisschen aussieht wie ein Kindergarten mit Gitterstäben. Doch die Aufnahmebedingungen sind hart. Und nicht jeder schwangere Häftling schafft es in das Programm. Die Dokumentation begleitet Kristy Eby, die ihre Haftstrafe gerade angetreten hat und alles dafür tun möchte, nicht von ihrem Baby getrennt zu werden. Ihren 7jährigen Sohn musste sie schon zurücklassen. Begleitet wird auch Margaret Taggert. Sie hat ihre Strafe abgesessen, ihre Tochter Zoe hat ihre ersten beiden Lebensjahre hinter Gittern verbracht. Doch in Freiheit als alleinerziehende Mutter mit Vorstrafe zurechtzukommen ist alles andere als einfach. Und die Versuchungen sind groß.
(8´00 min.)

 

 

The Perfect Victim: Wenn misshandelte Ehefrauen ihre Peiniger töten

Shirley, Carlene und Tanya haben zusammen über 85 Jahre im Gefängnis verbracht – weil sie ihre gewalttätigen Ehemänner töteten. Alle drei waren jahrelang misshandelt, gefoltert und gedemütigt worden – bis sie sich mit einer verzweifelten Tat zur Wehr setzten. Alle 3 wurden vom Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt, ohne Aussicht auf Bewährung. Für die US-Justiz spielte es keine Rolle, dass ein Mord für sie der letzte Ausweg war.Tanyas Mann war in einer Biker-Gang. Sie wurde schon in ihrer Hochzeitsnacht blutig geschlagen, er versuchte ihre Zehennägel mit einer Zange auszureißen und ließ sie von seinen Kumpels vergewaltigen. Ihr Anwalt ist überzeugt: Tanya lebt nur deshalb noch, weil sie zuerst abdrückte. Das Gericht verurteilte sie zu lebenslanger Haft, 2015 wurde sie vorzeitig entlassen.
Shirley versteht bis heute nicht, warum sie ins Gefängnis musste, obwohl sie gefoltert wurde. Ihr Sohn hatte ihren Mann schließlich erschossen, Shirley wurde zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt. Weil ein Anwaltsteam den Fall wieder aufnahm, wurde sie nach 25 Jahren vorzeitig entlassen – mit 76 Jahren.
Auch Carlene wurde nach 32 Jahren im Gefängnis schließlich begnadigt. Jetzt muss sie versuchen, mit dem Leben in Freiheit klar zu kommen. Als ständige Erinnerung an die lange Zeit, die sie verloren hat, steht das verrostete Auto, dass kurz vor der Tat gekauft hatte, in ihrem Vorgarten. „Ich fühle mich, als würde ich nirgendwo hingehören. Ich möchte nur weinen“, sagt Carlene.
Eine ergreifende Geschichte über häusliche Gewalt und die Leben, die sie zerstört. Und über das gnadenlose US-Justizsystem. Bewegende Schicksale, die man so schnell nicht vergisst.
(4´00 min.)

Summer of Sammy – Die Reise seines Lebens

Der Italiener Sammy Basso ist der wahrscheinlich älteste Mensch, der an Progeria leidet – einer seltenen Krankheit, die die Betroffenen im Zeitraffer altern lässt. Bei seiner Geburt gaben die Ärzte Sammy eine Lebenserwartung von maximal 13 Jahren. Und seinen Eltern den Rat, jede Minute mit ihrem Kind zu genießen – denn viel Zeit würde ihnen nicht bleiben. Heute ist Sammy 18, ein Experte für seine eigene Krankheit – und hat gerade erfolgreich sein Abitur bestanden. Bevor der Ernst des Lebens losgeht, erfüllen seine Eltern Sammy seinen größten Traum: Gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund reisen sie entlang der berühmten Route 66 in Amerika. Für die Menschen, die er unterwegs trifft, ist Sammy eine Inspiration und der Beweis dafür, dass es sich auszahlt, nicht aufzugeben. Die Navajo-Indianer geben ihm sogar einen indianischen Namen: „Der, der auf einer langen Reise ist.“
Ein Road-Movie mit einem enorm sympathischen, humorvollen Protagonisten, der entschlossen ist, jeden weiteren Tag zu genießen, mit dem er der Prognose der Ärzte trotzen kann.
(8´00 min)

 

Made To Order – Produktionen 2016

In Guns We Trust – Christliche Überzeugungen mit Schuss

gXl7rPTUS-Christen verleihen dem Wort Gottes gerne Nachdruck – mit Schusswaffen. Und sie glauben fest daran: Eingravierte Bibelverse sorgen dafür, dass ihre Waffen nicht in falsche Hände geraten.
„Faith in God, Trust in Firearms“, so lautet des Motto vieler Christen in Kentucky, im Herzen des amerikanischen Bible Belts. In den Kirchen hier finden regelmäßig Verlosungen statt – der Hauptgewinn ist ein Gewehr. In Scharen strömen die Schäfchen zu diesen Anlässen in die Kirche und nicht selten gewinnt ein Teenager, der sich das Gewehr sonst niemals hätte leisten können.
Ein paar Ecken weiter hält ein Pfarrer seine Messen unter dem Motto „God, Guns & Gospel“ ab. Die Kirchenbesucher sind dazu eingeladen, bewaffnet in der Kirche zu erscheinen.
Und der neueste Kassenschlager eines Waffengeschäfts ist das Gewehr „Crusader“. In den Griff sind Bibelverse eingraviert – so soll sicher gestellt werden, dass Muslime diese Waffe niemals benutzen werden. Seine Kunden sind davon überzeugt, dass es funktioniert.
Auch wenn von Schusswaffen nicht gerade eine Botschaft des Friedens ausgeht, angesichts der 30.000 Menschen, die jedes Jahr in den USA erschossen werden. Obwohl die US-Bürger rund 300 Millionen Gewehre und Pistolen in ihren Haushalten horten – viel sicherer kann man sich deswegen eigentlich nicht fühlen.

(5´00 min.)

 

The Pusher – Ein Serienkiller in Manchester?

manchester-canal_1_2661577aIn den letzten sechs Jahren wurden mehr als 80 Leichen aus den Kanälen von Manchester gefischt. Bei 28 von ihnen ist die Todesursache unklar. Eine unheimliche Todesrate, und im Vergleich zu allen anderen britischen Städten schockierend hoch. Birmingham hat ähnlich viele Einwohner, noch mehr Kanäle als Manchester – aber weitaus weniger Tote zu beklagen. Überwiegend alkoholbedingte Unfälle, sagt die Greater Manchester Police – doch an dieser Erklärung gibt es zunehmend Zweifel. Denn es gibt ein Muster. Die meisten der Opfer waren Männer, viele davon schwul, und sie verschwanden in der Nähe des Gay Village. Einige sahen sich ähnlich.
In der Bevölkerung Manchesters geht längst die Angst vor einem möglichen Serienmörder um. Und er hat auch längst schon einen Namen: „The Pusher“, den Schubser, nennen sie ihn. Ein Irrer, der nachts seine Opfer ins Wasser stößt und dafür sorgt, dass sie nicht mehr rauskommen. Im Auftrag der Familien nimmt sich ein Ex-Kripo-Chef und erfahrener Mordermittler die Untersuchungsberichte zu drei „Unfällen“ vor – und kommt zu dem Ergebnis, dass alle drei jungen Männer wahrscheinlich Opfer eines Verbrechens wurden. 

(7´00 min.)

 

Miss Inc.  –  Das Geschäft mit der Schönheit in Venezuela

524704_362059267172026_609531304_n6-mal Miss Universe und 6-mal Miss World – kein anderes Land ist bei Internationalen Schönheitswettbewerben so erfolgreich wie Venezuela. Das liegt nicht unbedingt daran, dass es hier die schönsten Frauen gibt, sondern dass bei der Auswahl nichts dem Zufall überlassen wird.
Die Schönheitsindustrie ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig des Landes, nach Öl. Und selbst die Regierung von Hugo Chavez hatte gegen deren Lobby nicht geringste Chance. Schon 4-jährige Mädchen werden in speziellen Akademien nur auf ein Ziel hin gedrillt: Die nächste Miss Venezuela zu werden und das Land international zu vertreten. Sie bekommen Unterricht im Posieren vor der Kamera, Make-Up, Eleganz, Ernährung. Sie trainieren in jeder freien Minute, die langen Haare perfekt über die Schulter zu werfen – und sich jederzeit lady-like zu benehmen. Mädchen, die später einsteigen, müssen meistens erst einmal 20 Kilo abnehmen und die eine oder andere Schönheitsoperation über sich ergehen lassen. Die Mädchen nehmen all das in Kauf – denn ein „Miss-Erfolg“ ist eine Garantie auf einen guten Arbeitsplatz und Wohlstand.

(12´00 min.)

 

Richest Dogs: Die reichsten Hunde der Welt

Worlds-Richest-DogsSie reisen ausschließlich in einer Limousine, schlafen auf golddurchwirkten Matratzen und würden niemals einen Schluck Wasser trinken, der nicht in einem Kristallglas serviert wird. Ihre Garderobe besteht aus den neuesten Couture-Kollektionen, bei denen jedes Stück ein kleines Vermögen kostet. Und ein Kurztrip in einem Privatjet, inklusive Sterne-Menü an Bord, ist nichts Besonderes für sie.
Die Rede ist von den reichsten Hunden der Welt, bei denen artgerechte Haltung eher eine Frage des Kontostandes zu sein scheint. In den Augen ihrer Besitzer ist das Beste jedenfalls gerade gut genug für ihre pelzigen Begleiter. Sie lassen ihre verwöhnten Vierbeiner sogar heiraten – inklusive einer Feier, die schnell ein paar Hunderttausend Dollar kosten kann. Und damit die Hunde auch nach dem Ableben ihrer Besitzer stilvoll weiter kläffen können, sind die meisten als Erben von deren Millionenvermögens eingesetzt.

(5´30 min.)

 

Pommes-Diät für Teenies

1_2506493aVor allem in den USA schießen immer mehr sogenannte Fat Camps aus dem Boden: Einrichtungen, in denen übergewichtige Jugendliche über mehrere Wochen und Monate abspecken sollen – durch exzessives Fitness-Training und Hunger-Diäten. Doch die Erfahrung zeigt: Direkt nach geht der Radikal-Kur geht für viele Kandidaten das große Futtern von vorne los.
In Europas einzigem stationären Abnehmcamp im englischen Bradford hat man daraus Konsequenzen gezogen. Hier stehen Pizza und Pommes auf dem Speiseplan, es gibt Ausflüge zu McDonalds, und die Betreuer sind kaum älter als die Patienten. Denn entscheidend ist, wie übergewichtige Jugendliche ihre Kalorienzufuhr im Griff behalten – auch nach ihrer Zeit im Camp. Ein Total-Verzicht auf Fast Food, so sieht man es hier, ist schlicht unmöglich. Die Dokumentation begleitet mehrere Teenager bei ihrem Versuch, ein Leben ohne Speckrollen zu führen.

(7´00 min.)

 

Secret New York: Der Jäger der verlassenen Orte

Dark Cyanide 23_urban-explorer  Seine Identität hält er geheim – doch „Dark Cyanide“ sieht sich als moderner Stadthistoriker. Er fahndet nach den verlassenen und vergessenen Orten New Yorks, bevor sie ganz verschwinden. Um sie dann zu fotografieren. Heimlich, denn der Zugang ist meistens streng verboten. Er findet bizarre Orte im Untergrund und grandiose Perspektiven auf den Dächern Manhattans – als Roof-Topper mit Kamera. Seine Aufnahmen sind spektakulär. Nicht nur die New Yorker selbst sind fasziniert vom „Daredevil Photographer“.

IMG_0481Es ist noch gar nicht so lange her, da war er eine Couch-Potatoe – und verbrachte die meiste Zeit damit, Video-Games zu spielen. Seine Suche nach einem etwas aktiverem Hobby führte ihn erst auf die Dächer Manhattans, aber inzwischen auch in den Untergrund. Machte er am Anfang seine Fotos noch mit dem Handy, wirken sie inzwischen wie Kunstaufnahmen. „Dark Cyanide“ ist mittlerweile eine Berühmtheit. Und dabei erst 19 Jahre alt.
Seine fotografischen Beutezüge sind nicht immer legal, er arbeitet oft nachts und heimlich, und er tut es aus, wie er sagt, Liebe zu seiner Stadt. Um zu zeigen, was sonst verborgen bleibt. Er sieht sich als „Urban Explorer“ und eine Art Stadthistoriker, der Orte aufsucht, die früher einmal belebt und viel genutzt wurden, aber heute verlassen und vergessen sind. Die meisten davon sind nicht zugänglich, warten auf ihren Abriss, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Um sie zu finden, wühlt sich „Dark Cyanide“ durch alte Dokumente, Karten und Pläne. Und verbringt anschließend viel Zeit damit, die Umgebung zu erkunden, Zugänge auszumachen und Fluchtmöglichkeiten festzulegen – für den Fall der Fälle. „Ziel Nummer eins ist bei solchen Aktionen, nicht aufzufallen oder verdächtig zu wirken und in der Menge untertauchen zu können“, sagt er.

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(9´00 min.)

 

Radioman – die Hollywood-Karriere des Obdachlosen Craig Castaldo

Ohne ihn dreht in New York niemand, sagt George Clooney. Für Tom Hanks ist er schlicht eine Institution. Und so gut wie alle kennen ihn: Radioman. Wenn irgendwo in New York ein Film gedreht wird, ist er zur Stelle. Seit 25 Jahren. Anfangs eigentlich nur, weil das Catering den obdachlosen Alkoholiker magisch anzog. Doch schon bald, weil die Regisseure, Schauspieler und Kamera-Teams seine bissigen Kommentare und seine skurrile Art zu schätzen wussten und er irgendwann einfach dazugehörte. Was den Radioman nebenbei zum wohl meistbeschäftigen Cameo-Darsteller Hollywoods gemacht hat: Er taucht in hunderten großer Hollywood-Produktionen auf – in der Regel als er selbst. Obwohl er längst in seinem eigenen Haus wohnt und seit Jahren keinen Alkohol mehr anrührt, pflegt er weiter einen Messie-Life-Style und kreuzt grundsätzlich mit tütenbehangenem Fahrrad und Radio um den Hals auf. Auch weil er weiß, dass er genau deswegen so erfolgreich ist. Seinen richtigen Namen, Craig Castaldo, dürften die wenigsten seiner berühmten „Buddies“ kennen – und er selbst ist sich durchaus bewußt, dass er eine Art Celeb-Maskottchen ist. Die Doku folgt Radioman auf seinen Trips durch die New Yorker Filmsets, sammelt haufenweise ungestelzte Star-O-Töne über ihn und gemeinsame Szenen mit Tom Hanks, George Clooney, Matt Damon, Helen Mirren, Shia LaBeouf, Meryl Streep, Jude Law etc. – garniert mit verblüffend vielen Filmausschnitten von „Godzilla“ bis „Departed“ oder „Shutter Island“, in denen Radioman zu sehen ist.

(4´00 min.)

The Little Couple … und die Mission Familiengründung

Bill Klein und Jen Arnold sind eigentlich ein ganz normales, glückliches Ehepaar. Bis auf die Tatsache, dass sie beide nicht größer sind als ein 7-jähriges Kind. Jen misst 97cm und arbeitet als Ärztin in einer Kinderklinik, und Bill ist 122cm groß und Geschäftsmann. Was den beiden zum größten Glück fehlt, sind Kinder. Eine natürliche Schwangerschaft wäre für Jen wegen ihres Kleinwuchses zu riskant. Als auch der Versuch mit einer Leihmutter scheitert, entschließen sich die beiden zur Adoption. Einziges Auswahlkriterium: Ihr zukünftiges Kind soll ebenfalls kleinwüchsig sein. Doch erst jetzt stellen die beiden fest, was es heißt, ein Kind zu haben, wenn man selbst kaum größer ist. In ihrer eigens für sie angefertigten Küche kann jedes Kleinkind alles erreichen und einen Kinderwagen zu finden, über den Jen tatsächlich drüber gucken kann, entpuppt sich als echte Mission. Doch wie schon ihr ganzes Leben lang, lassen sich die beiden von solchen Schwierigkeiten nicht entmutigen. Und schon bald reisen sie ans andere Ende der Welt, um ihren Sohn in Empfang zu nehmen. Kurz darauf gibt es erneut gute Nachrichten: Auch ein kleines Mädchen sucht ein neues zu Hause.

(6´00 min.)

Unlikely Friends – Wenn Opfer den Tätern vergeben

Watt_0Stephen Watts war Polizist, bis zu dem Tag, als er auf Streife das Auto eines Bankräubers stoppte. Mark Farnham feuerte 5 Schüsse auf ihn ab, einen direkt in sein Auge, die anderen in seinen Rücken. Für immer gezeichnet und dienstunfähig hatte Stephen nur noch seinen Hass auf den Täter. Er wollte, dass Mark starb, eine lebenslängliche Haftstrafe war nicht genug für ihn. Heute sind die beiden beste Freunde. Über den Tag, an dem sie sich das erste Mal im Gefängnis trafen sagt Stephen heute: „Ich sah, dass er nicht das Monster war, das mich töten wollte. Er war auch nur ein Mann.“ Auch Debbie hat dem Mörder ihres Sohnes vergeben. Sie besucht ihn regelmäßig im Gefängnis und hat ein sehr enges Verhältnis zu ihm. Sie sagt, dass die Freundschaft ihre Rettung war, sonst hätte sie der Hass aufgefressen. Die Dokumentation begleitet Stephen, Debbie und weitere Menschen, die es geschafft haben, eine enge Beziehung zu den Menschen aufzubauen, die ihnen das Wertvollste genommen haben. Auch wenn viele in ihrem Umfeld das nicht verstehen können oder sogar verurteilen.

(6´00 min.)

 

Fünf-Sterne-Babies: Inside Portland Hospital

24 Stunden „Fine Dining“, eine exklusive Auswahl an Champagner, handgemachte Erinnerungsstücke aus reinem Silber und eine kleine Armee an Bediensteten, die einem sofort jeden Wunsch von den Augen ablesen: Das Angebot des Portland Hospital klingt wie das einer Luxus-Wellness-Oase. Doch es handelt sich um eine Geburts-Klinik – im Fünf-Sterne-Format.

Unter anderem die Duchess of Cambridge und Victoria Beckham haben hier ihre Kinder bekommen. Wenn man sehr viel Geld hat, versprechen einem die Organisatoren das ultimative Geburtserlebnis – und manche „Gäste“ geben über eine halbe Million Euro aus, damit sich Mama und Baby nach der Geburt standesgemäß erholen können. Eine Heerschar gut geschulten Personals erstickt jede post-natale Depression schon im Keim. Für das Kind und in erster Linie die Mama gibt es jeden erdenklichen Service, sofern die Kundschaft bereit ist, den entsprechenden Preis zu zahlen. Die Doku begleitet unter anderem Lu Hui, Modedesignerin und Gattin eines Handels-Tycoons aus Hong Kong. Sie gönnt sich für ihr erstes Kind das volle Portland-Programm …

(12´00 min.)

 

Million Pound Holiday Club

291_bigEs gibt Leute, die machen Urlaub. Und es gibt Leute wie Jane, die gar nichts anderes tun. Seit die Geschäftsfrau vor 12 Jahren ihre gutgehende Firma für Zahnpflege-Produkte verkauft hat, sind sie und ihr Lebensgefährte Michael im Dauerurlaub. Und zwar nicht irgendwo , sondern nur an Orten, die man am ehesten mit all-exclusive beschreiben könnte. Dort schlürfen sie Champagner, bräunen den durch-relaxten Körper und philosophieren darüber, wie Kinder ihren Luxus-Lifestyle ruiniert hätten. Ihre „Home-Base“ ist denn auch eine Luxus-Kreuzfahrt-Yacht, auf der sie inzwischen zum 54. Mal eine Kabine gebucht haben. Die Organisation ihres Urlaubs-Alltags übernimmt eine Agentur, die auf High-End-Tourismus spezialisiert ist – und dabei nichts dem Zufall überlässt. Für Kunden wie Jane und Michael, die jedes Jahr für Millionen Umsatz sorgen, checken Vorauskommandos der Agentur, ob die geplanten Reiseziele auch den Ansprüchen gerecht werden. Für die Mitarbeiter, die im Jahr so viel verdienen wie Jane und Michael an einem Tag ausgeben, ein klares Plus, was ihr Arbeitsumfeld betrifft. Jane, Holly und Kersey reisen dann mal eben in ein Luxus-Resort auf den Seychellen – um zu sehen, ob da auch alles in Ordnung ist.
(6 min.)

 

Pädophilen-Jäger Stinson Hunter

Stinson HunterDie Behörden sehen diese Art der Selbstjustiz nicht gerne. Sie befürchten, dass Beweise zerstört werden – und Täter in den Selbstmord getrieben werden könnten. Doch sie müssen zugeben, dass das, was Stinson Hunter tut, absolut legal ist. Stoppen können sie ihn nicht.
Hunter ist voll tätowiert, gepierct und raucht Kette. Seine Jugend hat er im Knast verbracht und so ziemlich jede Droge genommen, die man sich vorstellen kann. Heute ist er clean und hat einen neuen Sinn im Leben gefunden. Gemeinsam mit mehreren Freunden jagt er in Großbritannien Pädophile. Die Videos und Bilder der Jagden stellt er ins Netz, als öffentliche Anklage.
Stinson und seine Helfer geben sich in Chats als Mädchen unter 13 Jahre aus. Im Gespräch mit den älteren Männern weisen sie immer wieder darauf hin, dass sie noch sehr jung sind und keinerlei sexuelle Erfahrungen haben. Wenn die Männer trotzdem auf ein Treffen drängen, erwartet sie eine Kamera und unangenehme Fragen. Gefolgt von der rasanten Ausbreitung der Videos und Fotos im Netz.
Oft steht bei den Herren am nächsten Tag die Polizei vor der Tür. Stinson hat auf diese Art in den letzten 2 Jahren mehr mehr als 18 Männer hinter Gittern gebracht.
(5 min.)

Right Footed – Jessica Cox, die „Rechtsfüßerin“

jessica-cox_CF51318002DA47D188B824F7ADA3D9BCJessica Cox wurde aufgrund eines seltenen Geburtsfehlers ohne Arme geboren. Ihre Eltern waren am Boden zerstört und überzeugt, dass Jessica ihr Leben lang ein Pflegefall sein würde.

Heute fährt Jessica nicht nur Auto, als wäre es das Normalste auf der Welt oder steckt sich morgens mit den Zehen die Kontaktlinsen in die Augen. Sie ist auch die erste Frau ohne Arme, die einen schwarzen Gürtel im Taekwondo hat – und sie ist die erste Pilotin der Welt ohne Arme. Und das, obwohl sie eigentlich Flugangst hatte.
Die Dokumentation begleitet Jessica und ihre Familie und zeigt, wie die beeindruckende junge Frau es geschafft hat, allen Prognosen zum Trotz ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Jessica ist glücklich verheiratet, hat das College abgeschlossen und arbeitet als Motivationstrainerin. In ihrer Freizeit besucht sie andere Kinder, die ebenfalls ohne Arme leben müssen und zeigt ihnen das es keine Grenzen geben muss, nur weil man zufällig keine Arme hat.
(7 min.)

 

Amerikas Scham-Offensive: Shame Penalties

shameStatt Verbrecher in den Knast zu stecken, verhängen Richter in den USA immer häufiger Strafen, bei denen die Verurteilten öffentlich bloß gestellt werden. „Shame Penalties“ nennen die sich. Da muss zum Beispiel ein Ehepaar für die nächsten 6 Jahre an einer belebten Kreuzung in seiner Heimatstadt stehen, mit einem großen Schild um den Hals, das sein Vergehen beschreibt. Kritiker halten diese Strafen für wenig effektiv und entwürdigend. Doch die Richter sind von der abschreckenden Wirkung überzeugt. Und in der Bevölkerung sind einige so begeistert von der „Scham-Offensive“, die im Mittelalter noch Pranger genannt wurde, dass sie ihren persönlichen Beitrag leisten. Wie Brian Bates. Er filmt Männer beim Sex mit Prostituierten – und schickt die Videos dann an Familie und Freunde der Opfer.
Der Film zeigt eine ganze Reihe so skurriler wie erstaunlicher Beispiele für die moderne Form des Prangers, wobei der schon bekannte Sheriff Joe Arpaio auch einen Gastauftritt hat.
(8 min.)

 

 

Looking after Mum – Wenn Kinder und Eltern die Rollen tauschen

Mum-Lesley-L-Antonia-Rae-RSie haben kaum Zeit für Freunde. Keine Zeit zum Spielen. Und manchmal müssen sie sogar die Schule ausfallen lassen, wenn es wieder mal schlimm steht – um die eigene Mutter. Die Rede ist von Kindern, die ihre kranken Eltern pflegen. Schätzungen zufolge geht ihre Zahl in die hunderttausende. Diese Kinder sorgen dafür, dass Haushalt und Familie nicht zusammenbrechen – häufig ohne dass Behörden überhaupt davon wissen: Denn die wenigsten Familien trauen sich, um Hilfe zu bitten – aus Angst davor, auseinandergerissen zu werden.
Ich glaube, ich bin viel zu schnell erwachsen geworden,“ sagt die 11-jährige Antonia-Rae. „Es fühlt sich an, als hätte ich ein kleines Baby – nur dass das Baby meine Mutter ist.“. Seit sie 5 Jahre alt ist, kümmert sie sich um ihre Mutter, die nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt und schwer depressiv ist. Einen Selbstmordversuch konnte Antonia-Rae in letzter Sekunde verhindern. Doch seitdem traut sie sich kaum noch aus dem Haus. Mit Antonia-Raes anstehendem Wechsel auf die High-School stehen Mutter und Tochter jetzt vor einem Problem.
Vicky1Auch die Brüder Tom und Joe haben einen Alltag, der so manch einen Erwachsenen überfordern würde. Seit die Jungs denken können, kümmern sie sich um ihre schwerkranke Mutter. Die 10- und 14-jährigen Jungs schmeißen den Haushalt, haben die Medikamente im Blick und lassen ihre Mum nur ungern allein. Dennoch geht es ihr zunehmend schlechter, sie braucht dringend eine Spenderleber, sonst wird ihr Körper nicht mehr lange durchhalten. Der erlösende Anruf der Klinik kommt praktisch im letzten Moment. Die Autoren der bewegenden Dokumentation konnten die Kinder und ihre Familien über mehrere Monate begleiten. Der Film bietet einen sehr seltenen Einblick in Verhältnisse, die leider in weitaus mehr Familien herrschen als man denkt.
(17 min.)

 

 

Inocente – Obdachlos. Kreativ. Nicht aufzuhalten

Inocente ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern seit 9 Jahren auf der Straße in San Diego. Sie sind illegale Einwanderer und sie leben in ständiger Angst, aus dem Land geworfen zu werden. Als Inocente 6 Jahre alt war, wollte ihre Mutter mit ihre gemeinsam von einer Brücke springen, weil sie ihr Leben nicht mehr ertragen konnte. In ihrer Schule weiß niemand von Inocentes Lebensbedingungen. Hier kennen sie alle nur als das Mädchen mit dem bunt bemalten Gesicht. „Farben machen mich glücklich“, sagt sie, „und wo sollte ich da besser anfangen als in meinem Gesicht.“. Die 15-jährige ist eine enorm talentierte Künstlerin. Ihre Bilder sind schreiend bunt und strotzen nur so vor Lebensfreude. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Inocente die Chance weiterzukommen. Wenn sie es schafft in kurzer Zeit eine komplette Ausstellung zusammenzustellen, bekommt sie ihre erste Art Show und damit die Chance von der Straße wegzukommen. Ein emotionales Portrait eines beeindruckenden Mädchens, dass sich gegen alle Schicksalsschläge behauptet.

(3´00 min.)

Mein Oval Office – Wenn Präsidentenverehrung aus dem Ruder läuft

Seit er 11 Jahre alt ist, sammelt Ron alles, was irgendwie im Zusammenhang mit dem mächtigsten Mann der Welt steht. Mittlerweile hat er ein Archiv im Wert von einer halben Million Dollar zusammengestellt. Seine Töchter holt er zu deren täglichem Schrecken in einer Originallimousine der Kennedys von der Schule ab – und am Wochenende verkleiden sich die Wades als First Family. Doch Papa Rons Meisterstück ist ein Originalnachbau des Oval Office – im etwas kleineren Maßstab, versteht sich. 3 Jahre Arbeit und eine Viertel Million Dollar hat der Präsidenten-Fan in den Bau gesteckt, inklusive der Möbel, auf denen schon Präsidenten gesessen haben. Und Ron überlegt bereits, sich zu vergrößern und eine neue Immobilie zu kaufen. Dafür möchte er nun wissen, wieviel sein Haus samt Oval-Anbau eigentlich wert ist. Ron hat schon die Dollarzeichen in den Augen – bloß die Maklerin muss ihm schonend beibringen, dass vielleicht nicht jeder den US-Präsidenten anbetet.

(3´00 min.)

 

Dogs Might Fly – Vier Pfoten im Cockpit

Es ist ein absolut irres Experiment. Können Hunde ein Flugzeug fliegen? Und zwar nicht nur gerade halten, sondern in der Luft die Figur 8 fliegen. Ohne dass der Pilot eingreift – und ohne dass sie das Flugzeug in eine Todesspirale schicken. Um herauszufinden, ob der beste Freund des Menschen dazu in der Lage ist, haben Hundetrainer 12 Hunde aus Tierheimen geholt. In einer Art Castingshow wurden die drei geeignetsten Tiere ausgewählt, die nun das Pilotentraining absolvieren dürfen. Die Kandidaten müssen auf das leiseste Zeichen ihrer Trainer reagieren, intelligent sein und sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren können. Sie dürfen keine Angst vor Höhe und ungewohnten Bewegungen haben.
Die Finalisten sind: Shadow, ein Staffordshire-Bullterrier-Mischling, der eigentlich eingeschläfert werden sollte. Reggie, ein Mix aus Labrador und Deutschem Schäferhund. Und Alfie, ein Collie-Mischling. Nach Stunden im Flugsimulator und auf Speedbooten müssen die drei schließlich beweisen, dass sie weit mehr sind, als ein Fellbündel auf vier Pfoten. Und tatsächlich, zum großen Erstaunen selbst ihrer Trainer, schaffen sie es. Hunde können fliegen – wer hätte das gedacht?
(14´00 min.)

 

Otterly Incredible: Die Otter-Therapie

Der Start ins Leben verlief für das Ottermädchen Naia alles andere als ideal. Als sie noch ein winziges Fellknäuel war, fanden Tierschützer sie am Flussufer – vom Hals ab gelähmt, nach einem Tierbiss. Eigentlich ein sicheres Todesurteil. Doch Lisa Hywood wollte das Waisenbaby nicht aufgeben. Die Gründerin einer Tierrettungsstation in Zimbabwe startete ein noch nie dagewesenes Rehabilitationsprogramm für das Otterbaby. Schon bald konnte sich Naia tatsächlich wieder einigermaßen bewegen – doch ein Otter gehört ins Wasser und Naia hatte keine Ahnung, wie man schwimmt. Also machte sich Lisa auf die Suche nach einem geeigneten Schwimmpartner. Sie fand ihn in Kirsty Coventry, Olympiaschwimmerin und mehrfache Goldmedailliengewinnerin, die von nun an täglich mit der Otterdame trainierte. Doch um in der Wildnis überleben zu können, muss Naia außerdem lernen, wie man jagt und sich vor Feinden schützt. Auch hier wird ihre Ersatzmutter enorm kreativ, um dem kleinen Otter auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten.

(2´00 min.)

Hilfe, meine Eltern sind Nudisten (Let it all hang out)

Sie wollen sich nicht grundlos belasten – vor allem nicht mit Kleidung: Drei Elternpaare, darunter Les und Sharon (Bild), verbringen ihr Leben am liebsten nackt. Was allerdings nicht immer von ihrer nächsten Umgebung goutiert wird. Insbesondere nicht von ihren Kindern. Für die ist die Vorliebe ihrer Eltern eher ein gelebter Alptraum. Denn es ist so ziemlich das Peinlichste, was sich ein Teenager vorstellen kann: Die Freunde kommen zu Besuch – und die Eltern stehen nackt in der Küche herum. Der 16-jährige Rufus muss seinen Verabredungen grundsätzlich vorausschicken: „Nicht erschrecken, meine Eltern sind wahrscheinlich nackt.“ Er und sein 10-jähriger Bruder sind sich einig: Papa faserfrei ist ja noch ok, aber wenn auch ihre Mutter wieder einmal ohne Klamotten in der Küche steht, wissen sie und ihre Kumpels nicht so recht, wo sie hingucken sollen.

(4´00 min.)

You & Me – Liebe schafft alles

Die Story von „You and me“ spielt in Australien und teilweise den USA – und es dreht sich zunächst mal um Barney Miller, einen smarten super-sportlichen Typen, der Surf-Profi werden will. Alles im Leben scheint ihm in den Schoß zu fallen – bis er mit 19 als Beifahrer in einen schweren Autounfall verwickelt wird, den er nur knapp überlebt. Seither ist er an den Rollstuhl gefesselt. Und die Prognose der Ärzte ist klar: er wird nie wieder laufen können, es sei schon ein Wunder, dass er überhaupt selbständig atmen kann. Barney versucht es gelassen zu nehmen, verfällt jedoch immer mehr in Depressionen. Seine Freunde bauen ihm ein Surfbrett, mit dem er auch im Liegen seinen Spaß haben kann. Doch erst als er das Mädchen Kate kennenlernt, versucht er, wieder richtig auf die Beine zu kommen. Was sich dann entwickelt, ist eine besondere Love-Story – denn Barney will Kate nur heiraten, wenn er mit ihr bei der Hochzeit auch tanzen kann. Die beiden lassen nichts unversucht, es gibt heftige Rückschläge – doch am Ende eröffnen sie als Brautpaar stehend den Tanz. Eine authentische Helden-Reise mit bewegendem Happy-End. Für den Film ließ sich das Paar über mehrere Jahre hinweg begleiten.

(23´00 min.)

 

Prison Brides – Hochzeit hinter Gittern

Es soll der schönste Tag im Leben werden. Doch was, wenn der Bräutigam hinter Gittern sitzt? Die Dokumentation begleitet vier Frauen in den letzten Tagen vor ihrer Hochzeit unter derartigen Begleitumständen. Ihre künftigen Ehemänner sind Schwerverbrecher, und hinter Gefängnismauern ist ein romantisches Ja-Wort kaum möglich. Doch die Bräute sind entschlossen, das Beste daraus zu machen – wobei Freunde und Familie nicht immer hilfreich zur Seite stehen – die halten sie nämlich oft schlicht für verrückt. Wie Jenn, eine junge Mutter, deren Verlobter wegen bewaffneten Raubüberfalls verurteilt ist. Das Gefängnis erlaubt keine Brautkleider, die Haut zeigen – was die Suche nach dem Traumkleid enorm behindert. Die Doku begleitet außerdem die 28-jährige Zabrina, die in ein paar Tagen einen Kokaindealer heiraten wird, der insgesamt 20 Jahre absitzt. Und Marines, die endlich ihren Langzeitfreund heiraten kann, nachdem sie ihn dreieinhalb Jahre lang wegen seiner Auszeit im Gefängnis nicht sehen durfte.
(4´00 min.)

Juvenile Lifers – Lebenslänglich für Kids

2011 wird der 12-jährige Cristian Fernandez in Florida wegen Mordes an seinem 2jährigen Bruder angeklagt, nachdem er ihn angeblich ins Bücherregal geschubst hat. Grundlage für die Anklage ist sein Geständnis – abgegeben in der Tat-Nacht, ohne dass bei dem Verhör ein Anwalt anwesend war. Der Junge wird in Ketten dem Richter vorgeführt und muss wochenlang in einem Erwachsenengefängnis in Einzelhaft auf seinen Prozess warten. Schließlich bekommt er lebenslänglich. Seine Anwälte sind überzeugt, dass in Wirklichkeit die Mutter für den Tod ihres Sohnes verantwortlich ist.

Cristian ist der bislang jüngste „Lifer“ der Geschichte – doch sein Schicksal teilen mehr als 2.500 Minderjährige, die von der US-amerikanischen Justiz zu lebenslänglich verurteilt wurden. Der Film ist ein schockierender Blick auf die Perversionen des US-Justizsystems.

 

 

(4´00 min.)

 

Confessions of a Superhero – Mein Leben als Superman

Superman lebt, Batman arbeitet auch tagsüber und Marilyn Monroe ist keineswegs tot. Auf dem Hollywood Walk of Fame kann man sogar Selfies mit ihnen allen schießen. Ein Trinkgeld wird von den „Stars“ als selbstverständlich vorausgesetzt – denn das ist schließlich ihr Job.

Auf dem Sunset Boulevard treffen sie fast täglich zusammen – die Superhelden, die Marvel-Figuren und Look-A-Likes. Immer darum bemüht, ihren Ruhm zu genießen, und ständig auf der Jagd nach Touristen, die gerne ein Foto mit ihnen machen würden. Davon leben sie. Galionsfigur der Selfie-Stars: Christopher Dennis, hauptberuflich Superman. Er geht völlig in der Rolle auf – und führt ein bizarres Leben am Rande des schönen Scheins. Die Kamera begleitet ihn in seinem Alltag, vom mit Superman-Gimmicks vollgestopften Apartment zu Kostümwettbewerben und natürlich auf die Straße – wo er nicht nur äußerlich versucht, der etwas steife Gutmensch vom Planeten Krypton zu sein. Selbst seine Hochzeit kommt für ihn nur im Superman-Kostüm in Frage – und wenn sie schon nicht auf Krypton stattfindet, dann zumindest in Metropolis, Illinois.

 (5´00 min.)

Weihnachts-Wahnsinn XXL

Shay ist besessen von künstlichen Weihnachtsbäumen. Jedes Jahr verwandelt sie das Haus ihrer Familie in einen blinkenden Wald. Mittlerweile besitzt sie 168 Bäume, die jede Ecke einnehmen. Sogar auf der Toilette ist man vor ihnen nicht sicher. Jeder einzelne Weihnachtsbaum wird liebevoll nach einem Thema dekoriert. 12 Stunden dauert das alleine bei dem Größten. Ihre Familie ist einigermaßen genervt von Shays Baumwahn, doch einen angenehmen Nebeneffekt hat ihre Leidenschaft: Im Dezember braucht die Familie keine Heizung – die Weihnachtslichter verwandeln das Haus ohnehin in eine Sauna. In Charlies Garten erhellen mehr als 200.000 Weihnachtslichter die Nacht. Sie blinken und blitzen jedes Jahr nach einer eigens zusammengestellten Musik-Choreographie. 40.000 US-Dollar hat der Weihnachtsfan bereits für seine Lichter ausgegeben. Und die sind so beeindruckend, dass jede Nacht hunderte Schaulustige mit ihren Autos durch die eigentlich ruhige Straße cruisen, um das Schauspiel zu bewundern. Verständlich, dass einige Nachbarn am liebsten den Stecker ziehen würden. In Mississippi nennen Steven und Christie die größte Sammlung aufblasbarer Weihnachtsdekoration Amerikas ihr eigen. Zwischen Oktober und Januar verwandeln sie ihr Grundstück in einen riesigen Showroom. Mehr als 2000 Besucher kommen jeden Tag, um zu sehen, wie sich die aufblasbaren Santas, Schneemänner und Grinchs sanft in der Brise wiegen. Der auf die Spitze getriebene Wahnsinn zur Einstimmung auf’s Fest der Liebe.

(4´00 min.)

Playground Murder Plot: Kleine Killer

Der Fall schockierte die USA. 2010 ermordeten der 15-jährige Colt Lundy und der 12-jährige Paul Gingerich Colts Stiefvater. Die beiden Jungen erschossen den Mann eiskalt aus nächster Nähe. Zu der Tat hatten sie sich auf dem Spielplatz verabredet. Sie wollten mit dem Auto ihres Opfers einfach abhauen. Bis dahin war ihr es schlimmstes Vergehen gewesen, mal die Hausaufgaben nicht zu machen. Obwohl die beiden Jungen noch Kinder waren, wurden sie vor Gericht behandelt wie erwachsene Schwerverbrecher. Beide wurden wegen Verschwörung zum Mord zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Der 12-jährige Paul hatte Glück und kam in ein Jugendgefängnis. Dort ist er als sehr sozialer Musterschüler bekannt. Er tut alles dafür, dass er einen guten Job bekommt, wenn er einmal entlassen wird. „Ich mußte wohl schneller erwachsen werden als andere“, sagt er selbst über die erste Zeit im Gefängnis. Zur Zeit wird sein Fall neu verhandelt. Dank eines neuen Gesetzes könnte der Richter ihn auf Bewährung freilassen, unter Hausarrest stellen – oder ihn für den Rest seiner Haftstrafe in ein Hochsicherheitsgefängnis für Erwachsene schicken.

(4´00 min.)

Until Proven Innocent – Der Fall Hannah Overton

Hannah Overton ist Mutter von fünf Kindern – und mit ihrem Mann gerade dabei, einen Jungen zu adoptieren. Der 4-jährige Andrew leidet an den Folgen des Drogenmissbrauchs seiner leiblichen Mutter, ist schwierig und kann nicht aufhören zu essen. Doch die Overtons wollen ihm ein neues, liebevolles zu Hause geben. Im Oktober 2006 stirbt Andrew plötzlich – an den Folgen einer Salzvergiftung. Für die ermittelnden Polizisten ist schnell klar: Hannah hat das Kind gezwungen, eine Salzlösung zu trinken, als Strafe für sein Verhalten. Obwohl die fünffache Mutter ihre Unschuld beteuert, wird sie zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt. Auch weil die Medien eine regelrechte Hexenjagd auf die angeblich eiskalte Kindermörderin veranstalten. 7 Jahre lang darf sie mit ihren 5 leiblichen Kindern nur ein Mal die Woche telefonieren, ihr Mann und ihre Mutter kümmern sich um die Familie. Dann geschieht, was sich die Kinder so sehnlichst wünschen, aber was niemand mehr zu hoffen gewagt hat: Im April 2015 gelingt es einem Anwaltsteam, Hannahs Unschuld zu beweisen. Endlich kann Hannah ihre Familie wieder in die Arme schließen, doch die verpassten Jahre kann ihr niemand mehr zurück geben.

(6´00 min.)

 

Made To Order – Produktionen 2015

Party Prinzessinen (Brazil Debutantes)

image_04Wenn Brasilianerinnen ihren 15. Geburtstag feiern, stellt das schon mal eine Hollywoodparty in den Schatten. Eigens von Stardesignern angefertigte Ballkleider, Champagner in Strömen und bis zu 1000 Gäste – die Eltern der kleinen Party Prinzessinnen scheuen weder Kosten noch Mühen, schließlich ist die „Quinceañera“, die 15-Jahr-Feier, der wichtigste Tag im Leben einer Brasilianerin. Denn er markiert den Einstieg ins Erwachsenenalter. Millionärstochter Natalia steckt in den letzten Vorbereitungen zur größten Party ihres Lebens. Budget: 400.000 Euro, sponsored by Daddy.

( 7´00 min.)

 

 

Scorpion King

image001Was für die einen eine Dschungelprüfung der ganz üblen Sorte wäre – das ist für andere eine echte Leckerei: Skorpione! Die kann man nicht nur essen – sie sollen auch noch wahnsinnig gesund sein. Sofern man vorher den Giftstachel abgezogen hat. Das weiß niemand besser als Sun Chinxiao – der Skorpione nicht nur isst, sondern auch im großen Stil für den Verkauf züchtet. Er ist der wahre „Scorpion King“ – und überzeugt: Lebend schmecken Skorpione einfach am besten.

 

( 4´00 min.)

 

 

 

Krokodil-Dompteure (Crocodile Tamers)

45225594In der Nähe von Bangkok gibt es eine Krokodilfarm, die jeden Tag mit einer der gefährlichsten Tiershows der Welt die Touristen anlockt. Der Höhepunkt der Darbietung ist, wenn der Dompteur seinen Kopf ins Maul eines der Krokodile steckt. Die Tiertrainer behaupten, sie könnten die eigentlich unberechenbaren Tiere dressieren. Wie das geht, lernen hier schon 9-jährige. Und manchmal tut ein Krokodil eben doch das, wofür es bekannt ist – es schnappt zu.

(4´00 min.)

 

 

 

Lion Dogs – die teuersten Hunde der Welt

Hkg9617260Zeig mir Deinen Hund und ich sag Dir, wer Du bist! Das gilt insbesondere für den chinesischen Geldadel. Ein Hund ist DAS Statussymbol in Peking – aber nicht irgendeiner. Es muss schon ein Tibet-Mastiff sein. Wegen ihrer Größe und ihres Aussehens werden diese Tiere auch „Lion Dogs“, Löwenhunde, genannt. Für so einen Hund sind Chinas Aufsteiger bereit, den Züchtern irrsinnige Summen zu zahlen. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich ihr Preis vertausendfacht. Es sind die teuersten Hunde der Welt. Eine halbe Million Euro für einen Welpen sind keine Seltenheit.

(5´00 min. &  4´00 min. &  2´30 min.)

 

 

Die stärkste Familie der Welt

my-crazy-obsession-201-best-family-2Eine 5-jährige, die mehr als das Doppelte ihres Körpergewichts stemmt. Ein 11-jähriger, dessen Lieblingsspielzeug ein 125kg schwerer Reifen ist – und Eltern die so muskelbepackt sind, dass Fitness-Studios Angst um ihre Geräte bekommen: Die Bests aus Las Vegas sind die stärkste Familie der Welt. Bei ihnen dreht sich alles um Muskeln, Gewichte und das entsprechende Training. Ihre Mitmenschen schütteln da meist nur mit dem Kopf. Aber zumindest die Nachbarn haben sich inzwischen daran gewöhnt, dass Papa Nick regelmäßig seinen Truck am Seil durch die Straße zieht.

(10´00 min.)

 

 

Being Me

051210-b6ea9cdc-6b93-11e4-b2e3-ff776def1d7cWenn es einen Preis für Mut gäbe – Campbell Langley aus Australien würde ihn sofort bekommen. Schon mit 10 Jahren merkt der Junge, dass mit seinem Körper etwas nicht stimmt. Alles fühlt sich falsch an, Campbell ist todunglücklich, denkt sogar an Selbstmord. Auf eigene Faust recherchiert er im Internet und findet eine Diagnose: Er ist Transgender, wurde im falschen Körper geboren. Für den 10-jährigen gibt es nur eine Lösung – er muss seine Eltern, Lehrer und Mitschüler überzeugen, dass er eigentlich ein Mädchen ist – und von nun an als Isabelle leben möchte. Wie er das tut, ist so mutig wie beeindruckend.

( 4´45 min.)

 

 

 

Trophy Wives

Screen Shot 2012-12-07 at 4.18.50 PMEs ist das wohl teuerste Accessoire, das sich ein Mann leisten kann: Die Trophäen-Frau. Sie muss jung sein und natürlich wunderhübsch. Und sie sollte ihren meist deutlich älteren Gatten uneingeschränkt bewundern. Dafür bekommt sie von ihm das Wertvollste was er hat: seine schwarze Kreditkarte. In Südkalifornien ist die Dichte an Superreichen besonders groß. Und eben an stolzen „Trophy Wives“. Doch ihr Leben besteht nicht nur aus Parties und Shopping. Sie arbeiten hart daran, stets perfekt auszusehen – immer in dem Wissen, dass ihr Mann sich schon morgen ein neues teures Accessoire aussuchen könnte.

(8´00 min.  &  3´00 min.)

 

 

Sarah´s Story (The Girl with half a Face)

Für Tesarah faceenager kann es schon eine echte Katastrophe sein, wenn sie morgens einen neuen Pickel in ihrem Gesicht entdecken. Daher mag man es sich kaum vorstellen, was es für ein 17jähriges Mädchen bedeutet, mit einem riesigen Tumor im Gesicht zu leben. Wie für Sarah Atwell, deren Kindheit und Jugend davon bestimmt wird. Ein angeborener Gendefekt hat ihre rechte Gesichtshälfte entstellt. Eine plastische OP ist aber nicht möglich, solange sie selbst noch wächst. Wegen ihres Aussehens ist sie das ideale Mobbing-Opfer. Doch sie ist auch ein Kämpfer – und zeigt nicht nur ihrer Familie, was für ein starker Mensch sich hinter dem Tumor verbirgt.

(5´30 min.)

 

Der Turner, der laufen lernte

Gymnasten1_webbMarcus Lilliebjörn ist ein erfolgreicher Turner, bis im Training bei einem Routinesprung ein schrecklicher Unfall passiert. Der 19-jährige überdreht einen dreifachen Salto und landet auf der Stirn. Er bricht sich den Hals. Als er im Krankenhaus aufwacht ist er gelähmt, kann nicht selbstständig atmen oder sprechen. Die Ärzte erklären ihm, dass es keine Chance auf Besserung gebe, er werde den Rest seines Lebens im Rollstuhl und am Beatmungsgerät verbringen. Doch für den jungen Schweden kommt das nicht in Frage. Und was dann passiert bezeichnen selbst erfahrene Ärzte als Wunder.

(15´00 min.)

 

 

Doug Seegers, der „Cinderella-Man“

Cinderella ManDas Leben des Country-Stars Doug Seegers ist wie ein wahr gewordenes Märchen. Im Herbst 2013 war Seegers noch obdachlos und schlug sich als Straßenmusiker in Nashville durch. Bis ihm der schwedische Country-Star Jill Johnson samt Fernseh-Crew zufällig über den Weg lief. Johnson erkannte sofort: In Seegers Stimme liegt ein besonderer Zauber – und er bot ihm an, seinen Song “Going Down to the River” in Johnny Cashs legendärem Studio „The Cabin“ aufzunehmen. Die Version ging bei Spotify und iTunes praktisch sofort durch die Decke, es folgten ein Album und eine Tour durch Schweden, nach der Seegers und seine Band eine Art Boygroup-Status haben. Die irrste Cinderella-Story der Pop-Geschichte.

( 4´00 min. )

 

 

 

Queen Mimi

Wenn sie auf den roten Teppichen der Filmpremieren erscheint, stets in Begleitung junger und prominenter Schauspieler, wirkt sie wie eine überlebende Film-Diva der 40er Jahre – ganz so, als wäre sie hier schon immer zu Hause gewesen. Wer sie nicht kennt, würde niemals auf die Idee kommen, dass diese reizende alte Dame über 35 Jahre lang obdachlos war – und jahrzehntelang in einem Waschsalon lebte. Doch in und um die Montana Avenue von Santa Monica kennt sie praktisch jeder – als „Queen Mimi“.

Zu ihren guten Freunden zählt Mimi unter anderem „Hangover“-Star Zach Galifiniakis und Reneé Zellweger, die allerdings erst nach Jahren begreifen, was für eine bizarre Lebensgeschichte der Star des Fox-Münzwaschsalons zu bieten hat. Die beiden Filmstars sorgen schließlich für ein Happy-End in dieser realen Aschenputtel-Geschichte, die sich kein Drehbuch-Autor besser hätte ausdenken können.

( 4´00 min. )

 

 

 

Kidnapped for Christ

Umerziehungslager für Jugendliche, in denen Misshandlungen, Psychoterror und Missbrauch an der Tagesordnung sind, würde man vielleicht in Nordkorea erwarten. Aber nicht in den USA. Doch werden dort bis heute amerikanische Problem-Kids in meist christlichen Einrichtungen wieder auf Linie gebracht. Mit Gottes Hilfe. Und brutaler Knüppel-Pädagogik. Aus freien Stücken sind die wenigsten Schüler dort – im Gegenteil. Sie wurden regelrecht gekidnappt. Mit Einverständnis der Eltern. Im Fall des 17jährigen David Wernsman ging es seinen Eltern vor allem darum, ihn vom schwul sein „zu heilen“.

( 4´30 min. )

 

Fake-Fans

hqdefaultWer etwas verkaufen will und sich im Werbegeschäft ein bißchen auskennt, der weiß: Wie Produkte oder Künstler auf Social Media Plattformen wahrgenommen werden, hat extremen Einfluss darauf, wie sie sich verkaufen. Die Menge der Likes entscheidet für viele, ob etwas angesagt ist – oder nicht. Wenig überraschend, dass PR-Profis im Hintergrund längst Kampagnen über Social-Media-Plattformen steuern – und sich die notwendigen Likes kaufen. Die Reportage geht dem Geschäft mit den käuflichen Fans auf den Grund und führt ins Herz der „Clickfarm“-Industrie – nach Dhaka in Bangladesh. Wo eine Armee schlecht bezahlter Leute mit jeweils tausenden Fake-Profilen den ganzen Tag nichts anderes tun als zu „liken“. Auch im Dienste großer westlicher Marken. Das Geschäft ist straff organisiert, wobei in Bangladesh nur die stupide Arbeit gemacht wird…

(6´30 min.)

 

No Place To Hide – Die Rehtaeh Parsons Story

hi-ns-rehtaeh-fbWährend einer Party kurz nach ihrem Wechsel auf die High School wird die damals 15jährige Rehtaeh Parsons von mehreren männlichen Mitschülern vergewaltigt. Weil das Mädchen völlig betrunken war, wehrt es sich nicht. Einer der Täter macht ein Foto von der Szene und verbreitet es online in der Schule. Rehtaeh wird daraufhin auch Opfer eines andauernden Cyber-Bullyings, während die Polizei sich außerstande sieht, die Täter zu ermitteln und die Weiterverbreitung des Fotos zu stoppen. Rehtaeh verfällt zusehends in Depressionen. Als die Ermittlungsbehörden eineinhalb Jahre nach der verhängnisvollen Party die Untersuchung endgültig einstellen, erhängt sich die nun 17jährige im Badezimmer.

Anon-350x214Ihr Selbstmord löst nicht nur in Kanada, sondern weltweit Entsetzen und Anteilnahme aus – und macht Schlagzeilen, als sich die Hacker-Organisation Anonymous einschaltet und droht, die Täter öffentlich bloßzustellen. Der Fall bekommt plötzlich eine unerwartete Wendung – und führt schließlich zu einem umstrittenen Gesetz zum Schutz der Opfer von Cyber-Mobbing. Zumindest zwei der Täter werden vor Gericht gestellt – wegen Verbreitung von Kinderpornographie. Der Film rekonstruiert den Fall Rehtaeh Parsons, der in Kanada Justizgeschichte schrieb und zeigt, dass das Phänomen „Cyber-Mobbing“ viel zu lange als harmloser Kinderkram betrachtet wurde.

(15´00 min.)

 

Charlottes Story

CharlotteDie 8-jährige Charlotte Cleverley-Bisman hat keine Arme und Beine. Das kleine Mädchen kennt es nicht anders und düst auf ihrem Skateboard über den Schulhof oder springt mit seinen Freunden Trampolin. In ihren eigenen Augen hat sie Arme und Beine – nur eben ein bißchen andere.
Als Charlotte 6 Monate alt war infizierte sie sich mit Meningokokken. Nur weil die Ärzte ihre Gliedmaßen in einer Notoperation amputierten, überlebte sie.
Ihre Eltern wollen Charlotte ein Leben ermöglichen, dass so normal wie möglich ist. Dabei sollen ihr Prothesen helfen. Doch Charlotte findet es schwierig und extrem schmerzhaft mit den künstlichen Beinen zu laufen. Die Dokumentation begleitet die Familie über 2 Jahre. Dabei, wie sie versuchen mit intensiver Physiotherapie weitere Operationen zu verhindern, auf eine Reise in die USA auf der Suche nach passenden Prothesen, bei Rückschlägen und endlich großen Erfolgen.

Charlottes Story ist die bewegende Geschichte über den Mut und die Entschlossenheit eines kleinen Mädchens und seiner Familie, die ihr hilft, alle Hindernisse zu überwinden.

(5´30 min.)

 

Domino’s: Das Leben ist eine Pizza

Dominoid„Das ist nicht nur ein Job für mich, das ist mein Leben. “. Matt Taylor ist Leiter einer Domino’s Pizza Filiale in Großbritannien und wie viele seiner Kollegen mit fast schon religiöser Begeisterung dabei. Sie sind sogenannte „Dominoids“, Pizza-Lieferanten, die nach eigenen Angaben Sauce im Blut haben und Käse spucken. Leuten wie ihnen ist zu verdanken, dass Domino’s Pizza der größte Pizza-Lieferant der Welt wurde, mit Filialen in 76 Ländern, darunter seit ein paar Jahren auch Deutschland. In der Dokumentation gewährt der Fast-Food-Gigant erstmals einen Blick hinter die Kulissen: In gigantische Teigproduktionshallen und in die Innovationsabteilung, wo ständig neue Pizzen kreiert werden. Sie verfolgt das Spektakel um die betriebsinterne Meisterschaft im High-Speed-Pizzabauen. Und ist zum Finale beim Jahreskongress der britischen Dominoids dabei. Eine Veranstaltung, die einer Mega-Church-Seelenrettung gleichkommt. Das Gebet der Domonoids lautet allerdings: What are we? Number One! What´s our goal? Sell more Pizza, have more fun!

(16´00 min.)

 

My Big Fat Wedding – In Übergröße vor den Altar

my-big-fat-wedding-153An ihrem Hochzeitstag will jede Braut aussehen wie eine Prinzessin. Doch ab einer gewissen Kleidergröße wird das Unterfangen Brautkleid zum Spießrutenlauf. „Niemand möchte an seinem großen Tag wie ein in Bettlaken gehülltes Nilpferd aussehen“, so Lucy, die Besitzerin eines Brautmoden-Shops in Yorkshire. Das Geschäft hat sich auf übergewichtige Bräute spezialisiert. Die beiden Eigentümerinnen, ebenfalls eher Schwergewichte, wollen ihren Kundinnen unbedingt die erniedrigenden Erfahrungen ersparen, die sie selbst gemacht haben. Hier gibt es Brautkleider bis Größe 60, die, ohne dass mit der Wimper gezuckt würde, auch  noch vergrößert werden. Und es gibt die entsprechende psychologische Betreuung, die zum Beispiel Gemma braucht. Sie macht bereits den zweiten Anlauf vor den Altar – ihre erste Hochzeit sagte sie kurzfristig ab, weil sie einfach kein passendes Kleid finden konnte. Oder Sam, die extra ohne Familie in Las Vegas heiraten will, damit sie möglichst wenige Menschen im Hochzeitskleid sehen. Bei Lucy und Paula finden sie alle ihr Traumkleid. Und dieses Mal fließen die Tränen beim Blick in den Spiegel vor Freude.

(10´00 min.)

 

Die Mega-Hochzeiten der Superreichen: Wenn Geld keine Rolle spielt

2B9F953E00000578-3208761-image-a-38_1440419983049Rund 15.000 Euro geben die Deutschen im Durchschnitt für ihre Hochzeit aus. Wenn die Superreichen heiraten, reicht das im besten Fall für das Blumenarrangement.Caroline Castiliagno ist die Couture-Queen der Hochzeitskleider. In ihrer Boutique gehen schon mal Brautkleider im Wert von 55.000 Euro über den Ladentisch – eigens angefertigt nach den Wünschen der reichen Braut. Die meisten ihrer Kundinnen kommen aus dem Mittleren Osten und reisen für jede Anprobe extra nach London. Wedding-Planer wie Bruce Russell stellen sicher, dass der schönste Tag im Leben auch wirklich der schönste ist. Alles ist möglich, sagt er, wenn man es bezahlen kann. Als Lohn für seine Mühen streicht er 20% der Hochzeitskosten ein – und die liegen schon mal bei über 200.000 €. Die Dokumentation begleitet mehrere Bräute, für die Geld keine Rolle spielt, bei den Vorbereitungen und ihrer Traumhochzeit.

(6´00 min.)

 

Menschen, die Objekte lieben …

linda-carnival-3-copyFür die meisten sind sie Spinner – sie selbst sehen sich als große Romantiker. Sie verlieben sich in ein Riesenrad, flirten mit der Freiheitsstatue oder haben eine sexuelle Beziehung zu einem Monopoly-Brett. Menschen, die Objekte lieben, fühlen sich zu leblosen Gegenständen hingezogen. Ein Fetisch ist das in ihrem Fall nicht, sondern die wahre Liebe, zumindest in ihren Augen. Die Öffentlichkeit hält Objektliebhaber meistens für ausgemachte Spinner – und es ist schwer zu verstehen, wie ihre Liebesbeziehungen funktionieren. Linda war 22, als sie Bruce traf. Bruce ist ein Looping-Karussell. Sie hatte gerade eine gescheiterte Beziehung mit einer Lokomotive hinter sich und ihren Job verloren, weil ihr Arbeitgeber sie in intimer Umarmung mit eben dieser Lokomotive überraschte. Carl hat eine heimliche Beziehung zu seinem Auto „Blitz“, dem Priester „B.C.“ ergeht es so mit einem Mischpult. Amanda ist in die Freiheitsstatue verliebt und Caz seit Jahren mit einem Monopoly-Brett liiert. Letztere sind Mitglieder der Organisation „Objectum Sexuality“, die vor 7 Jahren von der wohl bekanntesten Objektliebhaberin Erika Eiffel gegründet wurde. Sie machte Schlagzeilen, als die den Eiffelturm heiratete – und später von ihm verlassen wurde. Heute liebt sie die Berliner Mauer. Ein einfühlsamer, intimer Einblick in das Seelenleben der Objektliebhaber, die hoffen, endlich verstanden zu werden und letztendlich auch nur auf der Suche nach der wahren Liebe sind.

(4´00 min.)

Elastic Girls – Was man in der Mongolei unter Flexibilität versteht

charade2grossWenn ein Zirkus oder eine Artisten-Truppe einen Gummi-Menschen zu bieten hat – dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es jemand aus der Mongolei ist. Denn dort haben Schulen für sogenannte Kontorsionisten Tradition. Die Kunst, den eigenen Körper beliebig zu verbiegen und zu verknoten, erfordert hartes Training, schon für 3jährige Kinder – ist aber für Mongolen so etwas wie Fußball für Brasilianer: die Möglichkeit für den sozialen Aufstieg.
Die Reportage zeigt, wie in den den Schulen Ulan Bators trainiert wird, begleitet mehrere Schülerinnen und ihre Familien – und den Franzosen Arnaud, der extra für 2 Monate in die, wie er sagt, hässlichste Stadt der Welt gekommen ist, um diese spezielle Kunst zu lernen.

Tut beim Hingucken echt weh – aber man kann auch schlecht wegsehen.

 

 

(5´00 min.)

 

Das „O“- Team : Task Force Sex Toys

o-ANN-SUMMERS-facebookWer sollte besser wissen, was Frauen wirklich wollen … als Frauen selbst? Das Geschäft mit dem Sexspielzeug ist riesig, lukrativ und überhaupt nicht mehr anrüchig. Sogar Luxusgeschäfte verkaufen mittlerweile edle Vibratoren. Jede dritte Frau besitzt bereits einen Dildo – doch die meisten von ihnen wurden von Männern entwickelt.
Die Firma Ann Summers ist der UK-Marktführer in der Welt der Sextoys, Großbritanniens Beate Uhse. Doch seit einem großen Hit vor 10 Jahren bleiben die Ideen für wirklich innovative Produkte aus. Deshalb hat die Firma acht Frauen gecastet, die ihnen helfen sollen, den nächsten Kassenschlager zu entwickeln. Sie sollen den Profis ihre intimsten Geheimnisse verraten und selbst das Sexspielzeug designen, dass sie sich wünschen würden. Die Teilnehmerinnen sind zwischen 19 und 69 Jahren alt, von der Jungfrau bis zur mehrfachen Großmutter – und sie alle stürzen sich mit Feuereifer in die Aufgabe das große „O“ zu finden.

(14´00 min.)

Made To Order – Produktionen 2014

Zero Tolerance

ZT_TitleIn dem verzweifelten Versuch, ein weiteres Schulmassaker wie Columbine zu verhindern, haben Schulen in US-Bundestaaten wie Kalifornien, Texas und Florida die Zero Tolerance-Politik eingeführt. Bewaffnete Polizisten patroullieren in den Schulgängen und sorgen dafür, dass in den Klassenräumen Ruhe herrscht. Als Folge werden jedes Jahr hunderttausende Schüler aller Al tersklassen verhaftet, bestraft und auch eingesperrt – für Vergehen wie Kaugummi kauen im Klassenzimmer oder das Mitführen von Wasserspritzpistolen. Die „kriminelle“ Akte der Betroffenen bleibt für immer bestehen.

(4´30 min.)

 

Party Prison

VENEZ-articleLargeStell Dir vor, Du bist im Knast – und keiner will raus! Klingt absurd, ist aber eine Tatsache. Zumindest in einem bestimmten Gefängnis Venezuelas – einem Land mit einer der höchsten Mordraten der Welt. Sie ist knapp hundert mal höher als in Deutschland. Aber wer im Knast von San Antonio einsitzt, der kann sich sicher fühlen. Weil dort ein Drogenboss, der selber einsitzt, offiziell das Kommando hat. Den Insassen geht es so gut, dass viele gar nicht mehr raus wollen.

 

(4´30 min.)

 

 

Dangling on Death Row

2A0EAC8E00000578-3142236-image-m-32_1435504236820In den USA warten zur Zeit rund 3000 Menschen in Todeszellen darauf, hingerichtet zu werden. Und durchschnittlich dauert es 10 Jahre, bis ein Todeskandidat das Urteil überhaupt anfechten kann.
Wie es ist, völlig isoliert in einer winzigen Zellen auf sein Ende zu warten, weiß niemand besser als Anthony Graves. Er saß 18 ½ Jahre im Todestrakt, bekam zwei Hinrichtungs-Termine und durchlitt etwas, was Folter in Zeitlupe genannt wird.
Heute unterstützt er mit einer Stiftung, die seinen Namen trägt, jugendliche Justizopfer.

 

(5´00 min.)

 

No Limbs – No Limits

joanneJoanne O’Riordan hört gerne Musik, sie geht ins Fußballstadion und auf Partys und tippt eigentlich ständig Nachrichten an ihre Freunde ins Handy. Das klingt nach einem ganz normalen Teenager. Aber die 17-jährige wurde ohne Arme und Beine geboren. Eine extrem seltene Behinderung, an der weltweit gerade einmal 7 Menschen leiden. Doch das Mädchen aus Irland lässt sich dadurch nicht stoppen. Joanne hat ein großes Ziel: Sie will ein unabhängiges Leben führen – und sie hat auch schon eine ziemlich revolutionäre Idee, wie das funktionieren könnte.

 

( 7´00 min.)

 

Tickled Pink

Miss-KissesWenn man Kitten Kay Sera sieht, glaubt man, Barbie wäre aus der Spielzeugabteilung direkt auf den Sunset Boulevard in Hollywood spaziert. In Los Angeles wird die 51-jährige nur die „Pink Lady“ genannt – und das mit gutem Grund: Kitten ist besessen von der Farbe rosa. Seit 34 Jahren trägt sie nichts anderes. Auch in ihrem Haus ist bis hin zum Staubsauger alles rosa – zumindest fast.

 

(4´30 min.  &  2´00 min.)

 

Peter Bohning

 

Geschäftsführer / Managing Director

Als stellv. Chefredakteur und Redaktionsleiter „Magazine“ des Senders RTL2 über 10 Jahre verantwortlich für Entwicklung, Inhalte und Redaktion verschiedener Doku-, Reportage- und Magazin-Formate.

 

Worked as the chief editor magazines for RTL2 in Germany, more than 10 years responsable for development, content and editing of various documentary- and magazine-formats.



Verena Guerrera


Programmchefin / Head of Programme

 

Als Redakteurin für Dokumentationen und Magazin-Beiträge des Senders RTL2 mehr als 10 Jahre verantwortlich für Einkauf und redaktionelle Bearbeitung internationaler Produktionen, von Einzel-Dokumentationen über Serien bis hin zu Magazin-Beiträgen.

Has worked for RTL2 for more than 10 years as responsible editor of documentary- and magazine-formats – and is co-founder and head of programme at DOCS DE COLOGNE, supervising the tailoring of international documentaries for German magazine slots.


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