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Made To Order – Produktionen 2017

I Cloned My Pet – Tierliebe liegt in den Genen

Wenn ein geliebtes Haustier stirbt, ist das immer traurig. Normalerweise begräbt man es, leidet eine Weile und geht dann wieder zum Alltag über. Doch die Hundebesitzer in dieser Dokumentation können und wollen ohne ihren vierbeinigen Partner nicht weiterleben – und sind entschlossen alles zu tun, um sie wieder zum Leben zu erwecken. Danielle Tarantola hat seit dem Tod ihres Hündchens Trouble alles aufbewahrt, was es berührt hat. Sogar das letzte Wasser aus dem Napf und ein angelecktes Stück Hühnchen – wohlgemerkt 3 Jahre alt – stehen noch im Kühlschrank. Jede Nacht schläft sie neben Troubles Asche. Ihre letzte Hoffnung ist eine Firma in Korea. Dort bieten Wissenschaftler an, Tiere auf Bestellung zu klonen. Kostenpunkt: 50.000 Dollar. Obwohl ihre Familie sie für verrückt hält, ist Danielle entschlossen, das Geld aufzutreiben. Sheryl hat ihren geliebten Hund Blue bereits klonen lassen und der Welpe ist auf dem Weg in die USA. Alles könnte perfekt sein, doch Sheryl sitzt seit kurzem in Gefängnis, ihr drohen bis zu 10 Jahre Haft. Bei einer Verurteilung wäre sie erst wieder bei ihrem Klon-Hund, wenn auch der bereits mit einer Pfote im Grab steckt. Für Sheryl eine unerträgliche Vorstellung.
(4´00 min.)

Babies Behind Bars – In der Knast-Kinderkrippe von Washington

Das Justizsystem in den USA ist hart – und es macht auch vor werdenden Müttern nicht halt. Eine von 15 verurteilten Frauen kommt schwanger ins Gefängnis. In den meisten Fällen müssen die jungen Mütter ihre Babies nur wenige Stunden nach der Geburt abgeben. An ein Familienmitglied oder an ein Pflegeheim. Im „Washington Corrections Center for Women“ ist das anders. Es ist eines von zehn Gefängnissen in den USA, in denen Frauen ihre Zeit gemeinsam mit ihren Neugeborenen absitzen können. In einem speziellen Gebäude, das ein bisschen aussieht wie ein Kindergarten mit Gitterstäben. Doch die Aufnahmebedingungen sind hart. Und nicht jeder schwangere Häftling schafft es in das Programm. Die Dokumentation begleitet Kristy Eby, die ihre Haftstrafe gerade angetreten hat und alles dafür tun möchte, nicht von ihrem Baby getrennt zu werden. Ihren 7jährigen Sohn musste sie schon zurücklassen. Begleitet wird auch Margaret Taggert. Sie hat ihre Strafe abgesessen, ihre Tochter Zoe hat ihre ersten beiden Lebensjahre hinter Gittern verbracht. Doch in Freiheit als alleinerziehende Mutter mit Vorstrafe zurechtzukommen ist alles andere als einfach. Und die Versuchungen sind groß.
(8´00 min.)

The Perfect Victim: Wenn misshandelte Ehefrauen ihre Peiniger töten

Shirley, Carlene und Tanya haben zusammen über 85 Jahre im Gefängnis verbracht – weil sie ihre gewalttätigen Ehemänner töteten. Alle drei waren jahrelang misshandelt, gefoltert und gedemütigt worden – bis sie sich mit einer verzweifelten Tat zur Wehr setzten. Alle 3 wurden vom Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt, ohne Aussicht auf Bewährung. Für die US-Justiz spielte es keine Rolle, dass ein Mord für sie der letzte Ausweg war.Tanyas Mann war in einer Biker-Gang. Sie wurde schon in ihrer Hochzeitsnacht blutig geschlagen, er versuchte ihre Zehennägel mit einer Zange auszureißen und ließ sie von seinen Kumpels vergewaltigen. Ihr Anwalt ist überzeugt: Tanya lebt nur deshalb noch, weil sie zuerst abdrückte. Das Gericht verurteilte sie zu lebenslanger Haft, 2015 wurde sie vorzeitig entlassen. Shirley versteht bis heute nicht, warum sie ins Gefängnis musste, obwohl sie gefoltert wurde. Ihr Sohn hatte ihren Mann schließlich erschossen, Shirley wurde zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt. Weil ein Anwaltsteam den Fall wieder aufnahm, wurde sie nach 25 Jahren vorzeitig entlassen – mit 76 Jahren. Auch Carlene wurde nach 32 Jahren im Gefängnis schließlich begnadigt. Jetzt muss sie versuchen, mit dem Leben in Freiheit klar zu kommen. Als ständige Erinnerung an die lange Zeit, die sie verloren hat, steht das verrostete Auto, dass kurz vor der Tat gekauft hatte, in ihrem Vorgarten. „Ich fühle mich, als würde ich nirgendwo hingehören. Ich möchte nur weinen“, sagt Carlene.
Eine ergreifende Geschichte über häusliche Gewalt und die Leben, die sie zerstört. Und über das gnadenlose US-Justizsystem. Bewegende Schicksale, die man so schnell nicht vergisst.
(4´00 min.)

Summer of Sammy – Die Reise seines Lebens

Der Italiener Sammy Basso ist der wahrscheinlich älteste Mensch, der an Progeria leidet – einer seltenen Krankheit, die die Betroffenen im Zeitraffer altern lässt. Bei seiner Geburt gaben die Ärzte Sammy eine Lebenserwartung von maximal 13 Jahren. Und seinen Eltern den Rat, jede Minute mit ihrem Kind zu genießen – denn viel Zeit würde ihnen nicht bleiben. Heute ist Sammy 18, ein Experte für seine eigene Krankheit – und hat gerade erfolgreich sein Abitur bestanden. Bevor der Ernst des Lebens losgeht, erfüllen seine Eltern Sammy seinen größten Traum: Gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund reisen sie entlang der berühmten Route 66 in Amerika. Für die Menschen, die er unterwegs trifft, ist Sammy eine Inspiration und der Beweis dafür, dass es sich auszahlt, nicht aufzugeben. Die Navajo-Indianer geben ihm sogar einen indianischen Namen: „Der, der auf einer langen Reise ist.“
Ein Road-Movie mit einem enorm sympathischen, humorvollen Protagonisten, der entschlossen ist, jeden weiteren Tag zu genießen, mit dem er der Prognose der Ärzte trotzen kann.
(8´00 min.)

Folgen einer Hexenjagd – Der Fall Hannah Overton

Hannah Overton ist Mutter von fünf Kindern – und mit ihrem Mann gerade dabei, einen Jungen zu adoptieren. Der 4-jährige Andrew leidet an den Folgen des Drogenmissbrauchs seiner leiblichen Mutter, ist schwierig und kann nicht aufhören zu essen. Doch die Overtons wollen ihm ein neues, liebevolles zu Hause geben.
Im Oktober 2006 stirbt Andrew plötzlich – an den Folgen einer Salzvergiftung. Für die ermittelnden Polizisten ist schnell klar: Hannah hat das Kind gezwungen, eine Salzlösung zu trinken, als Strafe für sein Verhalten. Obwohl die 5-fache Mutter ihre Unschuld beteuert, wird sie zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt. Auch weil die Medien eine regelrechte Hexenjagd auf die angebliche eiskalte Kindermörderin veranstalten.
7 Jahre lang darf sie mit ihren 5 leiblichen Kindern nur ein Mal die Woche telefonieren, ihr Mann und ihre Mutter kümmern sich um die Familie. Dann geschieht, was sich die Kinder so sehnlichst wünschen, aber was niemand mehr zu hoffen gewagt hat – im April 2015 gelingt es einem Anwaltsteam Hannahs Unschuld zu beweisen. Endlich kann Hannah ihre Familie wieder in die Arme schließen, doch die verpassten Jahre kann ihr niemand mehr zurück geben.
(4´00 min.)

Inocente – Obdachlos. Kreativ. Nicht aufzuhalten.

Inocente ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern seit 9 Jahren auf der Straße in San Diego. Sie sind illegale Einwanderer, und sie leben in ständiger Angst aus dem Land geworfen zu werden. Als Inocente 6 Jahre alt war, wollte ihre Mutter mit ihr gemeinsam von einer Brücke springen, weil sie ihr Leben nicht mehr ertragen konnte. In ihrer Schule weiß niemand von Inocentes Lebensbedingungen. Hier kennen sie alle nur als das Mädchen mit dem bunt bemalten Gesicht. „Farben machen mich glücklich“, sagt sie, „und wo sollte ich da besser anfangen als in meinem Gesicht.“. Die 15-jährige ist eine enorm talentierte Künstlerin. Ihre Bilder sind schreiend bunt und strotzen nur so vor Lebensfreude. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Inocente die Chance, weiterzukommen. Wenn sie es schafft, in kurzer Zeit eine komplette Ausstellung zusammenzustellen, bekommt sie ihre erste Art Show und damit die Chance von der Straße wegzukommen. Das emotionale Portrait eines beeindruckenden Mädchens, das sich gegen alle Schicksalsschläge behauptet. Ausgezeichnet mit einem Oscar.

(9´00 min.)

Mehr als nackte Tatsachen: Wenn Kinder pornosüchtig sind

„Mein Name ist Joseph, ich bin 13 Jahre alt und ich war jahrelang pornosüchtig.“ Für Joseph begann alles mit einem Popup während er ein Internetspiel spielte. Der damals 9-jährige klickte neugierig darauf und landete auf einem Hardcore-Porno. Wenig später verbrachte er schon jede freie Minute auf den frei zugänglichen Sexseiten. Seine Eltern bemerkten nichts – obwohl Joseph seine Sucht sogar auslebte, während er in der Familienküche saß. Erst als sich sein generelles Verhalten änderte, wurden die Eltern aufmerksam: Joseph prügelte sich plötzlich, behandelte seine kleine Schwester schlecht – weil er die Szenen nachspielte, die er online sah. Heute hat Joseph dem Internet abgeschworen und hofft, dass er den Versuchungen widerstehen kann. Doch wie ihm geht es vielen Jungs und auch Mädchen. Mittlerweile sprechen Experten von einer regelrechten Epidemie. Die Frage ist nicht mehr, ob Minderjährige mit Pornos in Berührung kommen, sondern wann. Und was sie da sehen sind eben nicht nur nackte Menschen oder Aufklärungsfilme, sondern realitätsferne Hardcore-Szenen. Die die Kinder schließlich für normales Sexualverhalten halten. Das hat auch körperliche Auswirkungen: Eine Erregung verspüren viele nicht mehr ohne Porno-Vorlage. Die Dokumentation setzt sich sachlich mit dem Thema auseinander und kommt gänzlich ohne nicht jugendfreies Material aus. Die Protagonisten sprechen offen und emotional über ihre Erfahrungen. Ein Film, der Augen öffnet – und Eltern nicht nur ein bißchen nervös machen dürfte.

(4´00 min.)

Flucht in ein neues Leben: Die Aussteiger der Brethren-Sekte

Sie dürfen nicht ins Kino, kein Fernsehen gucken oder Radio hören. Ihnen ist es verboten in ein Restaurant zu gehen, zu tanzen oder einen Geburtstag feiern. Die Plymouth Brethren Christian Church ist eine der strengsten Sekten, die es gibt. Weltweit existieren rund 300 Gemeinden mit rund 43.000 Mitgliedern. Sie leben in normalen Nachbarschaften und haben normale Jobs, doch vom Leben in der Gesellschaft sind sie ausgeschlossen – die Religionsgemeinschaft verbietet es. Wer die Sekte verlassen will, muss den Kontakt zu Familie und Freunden für immer abbrechen. Die Dokumentation begleitet die 25-jährige Emma, die es schafft, aus der Brethren Sekte auszusteigen – und nun zum ersten Mal einen Fernseher sieht und Hosen trägt. Hilfe bekommt sie von anderen Aussteigern, deren erschütternde Geschichten und einen seltenen Einblick in das Leben in der Sekte gewähren.

(20´00 min. & 7´00 min.)

 

Re-Adoptions – Ein amerikanischer Skandal

In manchen US-Bundesstaaten ist es schwieriger einen Hund zu adoptieren als ein Kind. Es gibt dort strenge Regeln, die verhindern sollen, dass ein übernommenes Tier einfach an eine dritte Partei weitergegeben werden kann. Unerwünschte Adoptivkinder können dagegen einfach an andere Familien abgegeben werden. Im Internet gibt es regelrechte Tauschbörsen, wo überforderte Eltern versuchen, die Kinder wieder loszuwerden. Es gibt kein Gesetz, das das verbietet. Und in den USA wird auch nicht überprüft, was mit einmal adoptierten Kindern passiert. Rund 25.000 Adoptivkinder ereilt dieses Schicksal, plötzlich eine Art Reklamations-Gegenstand zu sein – pro Jahr. Eines dieser Kinder ist Addy. Sie wurde aus Äthiopien adoptiert, und dann von ihren neuen Eltern einfach bei einer fremden Familie abgegeben. Die Dokumentation erzählt ihre Odyssee durch eine rechtliche Grauzone, in der das Wohl des adoptierten Kindes keine Rolle mehr spielt.

(6´00 min.)

Prom Queen Divas

Mit der Prom feiern britische Teenager ihren Eintritt ins Erwachsenen-Dasein. Eine magische Feier, zu der aus Vorort-Kindern mal kurz Prinzen und Prinzessinnen werden. Doch neben all der Begeisterung – „Teenage Angst“ spielt hier immer mit. Der Wettbewerb der Promzillas untereinander ist extrem hart. Wie man erscheint, was man trägt, und wer die Begleitung ist – all das macht den kleinen, aber gewaltigen Unterschied. Zwischen Prom-Himmel und Prom-Hölle. Die Reportage begleitet Teenager aus Yorkshire und Nottinghamshire, die (oder besser: ihre Eltern) ein Vermögen für Klamotten, Aufmachung und Limousinen ausgeben.
Die Vorbereitungen finden im Geheimen statt. Erst am Abend der Prom wird sich zeigen, ob der Glamour-Faktor für einen großen Auftritt ausreicht.

(6´00 min.)

 

Fly Colt Fly – Der „Barefoot Bandit“

Zwischen 2008 und 2010 macht ein Teenager namens Colton Harris-Moore als „Barfuß-Bandit“ weltweit Schlagzeilen gemacht. Der Polizei, dem FBI und Homeland Security schlägt er immer wieder ein Schnippchen – er ist einfach nicht zu fassen. Colton lebt die meiste Zeit in den Wäldern, versorgt sich über Einbrüche und geklaute Kreditkarten mit dem allernötigsten, fährt ständig mit geknackten Autos und Booten durch die Gegend – und frönt dabei seiner wahren Leidenschaft: dem Fliegen. Obwohl er nicht einmal als Passagier je in einem Flugzeug saß, „leiht“ er sich gerne mal ein Flugzeug aus, und lässt es meistens nach einer Bruchlandung zurück. Colton wird zum großen Ärger der Behörden ein „Social Media“-Heroe. T-Shirts, Tassen und so weiter mit seinem Bild verkaufen sich blendend, sogar seine in Gips gegossenen Fußabdrücke finden reißenden Absatz. Bei seinem letzten „Ausflug“ crasht er auf den Bahamas, wo er dann nach über 2 Jahren Katz und Maus-Spiel von den örtlichen Cops gefasst wurde – allerdings erst, nachdem man sein Boot fahruntüchtig geschossen hatte.

Er wird schließlich zu 7 Jahren Haft verurteilt. Den größten Teil des Millionenschadens, den er anrichtete, kann er aber locker abstottern. Denn Hollywood zahlt ihm über eine Million Dollar für die Filmrechte an seiner Story. Seit Ende 2016 ist er wieder auf freiem Fuß – und startet ein Fundraising-Projekt in eigener Sache, um die 150.000 Dollar für seine Piloten-Ausbildung zusammenzubekommen. Was ihm jedoch gerichtlich untersagt wird.  In der Dokumentation zu dem Fall kommen fast alle Beteiligten zu Wort, von seiner Mutter über Polizisten bis zur Reporterin. Eine irre Geschichte.
(6´00 min.)

Das Gefängnis, meine Eltern und ich – Wenn Papa im Knast sitzt

Ruby ist erst 7, aber hat schon reichlich Erfahrung darin, von einem grimmig aussehenden Gefängnisbeamten durchsucht zu werden. Denn Rubys Vater sitzt im Knast, und die Kleine besucht ihn jedes Wochenende. In der Zeit zwischen den Besuchen liest sie seine Briefe immer und immer wieder. Sie hofft, dass er nur ein paar Wochen bleiben muss. Doch wenn ihr Papa wieder rauskommt, wird sie fast erwachsen sein. Denn er bekommt 8 Jahre aufgebrummt. Clayton ist 15. Er hat seine halbe Kindheit damit verbracht, seine Eltern im Gefängnis zu besuchen. Seit er 18 Monate alt ist, lebt er bei seinen Großeltern. Als seine Mutter entlassen wurde, entschloss er sich, nicht zu ihr zu ziehen. Denn Clayton weiß aus Erfahrung, dass die nächste Haftstrafe nur eine Frage der Zeit sein wird. Etwa 10.000 Kinder in Großbritannien teilen das Schicksal von Ruby und Clayton – Tendenz steigend. Ihre Eltern sitzen im Gefängnis, und die Kinder müssen mit dem Stigma und der Enttäuschung leben. In der Schule werden sie oft gemobbt, und die Statistik zeigt, dass sie sehr wahrscheinlich selbst zu Straftätern werden. Eine Handvoll Wohltätigkeitsorganisationen und auch einige Gefängnisse versuchen, diese Entwicklung aufzuhalten. Sie helfen den Kinder in Therapiegruppen oder ermöglichen familienfreundliche Besuche.
Eine sehr bewegende Dokumentation, die aus der Sicht der Kinder erzählt, was es bedeutet, wenn Papa im Knast sitzt.

(8´00 min.)

WAGS – Die Trophy Wives der Fußball-Stars

WAGS, das sind die „Wives and Girlfriends“ der internationalen Starfußballer. Unbestrittene Queen of WAGS ist natürlich Victoria Beckham, doch spätestens seit der WM 2014 in Brasilien weiß die Welt, dass auch die deutschen Spielerfrauen in der 1. Liga der WAGS mitmischen. Rein äußerlich erkennt man WAGS an riesigen Handtaschen, noch größeren Sonnenbrillen, einer perfekten Figur und einer ebenso perfekten seidigen Mähne. Zu sagen haben sie meistens wenig, dafür überschwemmen sie Instagram und die sozialen Netzwerke täglich mit tausenden Fotos ihrer Outfits. Die Dokumentation begleitet mehrere Spielerfrauen der französischen Fußballstars. Deren Leben besteht neben Selfies machen hauptsächlich daraus, die Kinder zu hüten und das Ego ihres Ehemannes zu pflegen. Schließlich droht immer die Gefahr, sich ins Abseits zu manövrieren, und schon morgen gegen ein jüngeres, noch kurvigeres Model ausgewechselt zu werden. Ein herrlich offenherziger Einblick in das Leben der Star-Accessoires und ihrer steten Furcht vor der beziehungsmäßigen Abseits-Falle.

(7´00 min.)

 

Loreens wundersame Rettung

Loreen war 15, als sie in einer Bäckerei brutal niedergestochen wurde. Der Täter: Ein Mann, der kurz zuvor irrtümlich aus dem Gefängnis entlassen worden war. Bei dem Angriff durchtrennte er die Halsschlagader und die Nerven in ihrem Hals. Loreen überlebt, doch ihr Arm ist gelähmt – und die Ärzte sagen ihr, dass das auch für immer so bleiben wird. Sie schlagen vor zu amputieren. Doch Loreen und ihre Mutter wollen sich mit dem Schicksal nicht abfinden. Im Internet stoßen sie durch Zufall auf eine Ärztin aus Washington, die behauptet, eine Methode entdeckt zu haben, Nerven wieder miteinander zu verbinden. Das Mädchen reist zu der Wunderärztin und der gelingt es tatsächlich, Loreens Arm zu retten. Heute, 3 Jahre nach der Behandlung, kann sie ihn wieder fast normal bewegen.
Eine faszinierende Geschichte über eine Heilung, die niemand für möglich gehalten hätte.

(5´00 min.)

Soar

Kiera ist zwei Jahre alt, als sie sich mit Pneumokokken infiziert. Die Ärzte müssen ihr Arme und Beine amputieren, um sie zu retten. Ihre Mutter ist zunächst am Boden zerstört und stellt sich auf ein Leben mit einem schwerst behinderten Kind ein. Doch es kommt ganz anders: Kiera lässt sich von Anfang an nicht davon beeindrucken, dass ihr etwas fehlt. Heute sagt sie von sich selbst: „Ich war nie der Typ Behinderte, der einfach im Rollstuhl sitzt und sich den ganzen Tag bedienen lässt“. Stattdessen geht sie ihrer Leidenschaft für Musik nach – und wird schließlich professionelle Tänzerin. Ihre Begeisterung steckt auch ihre Halbschwester Uriah an, mit der sie eine ganz besonders enge Verbindung hat. Und wenn beide zusammen tanzen, verzaubern sie die Zuschauer. Doch mit Beginn der High School bricht Uriah aus ihrer Rolle aus, will nicht mehr im Schatten ihrer besonderen Schwester stehen. Es kommt zum Zerwürfnis. Und es dauert Jahre, bis Kiera und Uriah wieder zusammenfinden. Doch als sie es tun, tun sie es richtig, und feiern ihre Versöhnung auf ihre Art: Mit einem Tanz-Duett zu dem Musik-Stück „Soar“. Vor dem größten Publikum, das sie jemals hatten.
Ein emotionaler Film über die ganz besondere Verbindung zweier Schwestern. Und über eine Tänzerin, die einen dazu zwingt, neu zu definieren, was man für körperlich möglich hält.
(8´30 min.)

Dog Hotel

In der britischen Küstenstadt Brighton hat ein neues exklusives Hotel eröffnet. Es verfügt über ein Sportstudio, einen Schönheitssalon und bietet liebevoll gestaltete Themenschlafzimmer. Die Gäste sind aber keine Manager oder Stars – sondern Hunde! Die beiden Hundeliebhaber Matt und Leon haben ihr gesamtes Ersparte in das „House of Hugo“ gesteckt, ein 5-Sterne-Hunde-Luxushotel. Und geben alles dafür, dass ihre vierbeinigen Gäste derartige Annehmlichkeiten auch zu schätzen wissen. Sowie natürlich deren Halter, die das Hotel auch gerne als Sanatorium nutzen. Einer der Langzeit-Gäste ist daher Alfie. Ein kleiner Hund, der mit 17 Kilo leider doppelt so viel auf die Waage bringt wie ratsam wäre, und dem die Ärzte deshalb nur noch ein Jahr zu leben geben. Die Dog-Hoteliers verordnen Alfie das hauseigene Fitness-Programm, inklusive Diät-Kost, Hydro-Therapeut und Wellness-Einheiten. Aus der Couch-Potatoe Alfie wird so innerhalb von sechs Wochen eine zähe Laufmaschine.
(5´00 min.) 

AirBnB – Nightmares

Eine Unterkunft für den Kurztrip nach New York, in privater Atmosphäre und womöglich bei Gastgebern, die gute Tipps parat haben: Innerhalb von 8 Jahren hat sich die Internet-Plattform „AirBnB“ vom StartUp zweier Studenten aus San Francisco zu einem milliardenschweren Unternehmen entwickelt. Mehr als 55 Millionen Gäste haben bislang über AirBnB gebucht – und das Geschäft boomt weiter. Das Image ist cool. Modern. Weltoffen. Doch inzwischen zeigen sich die Schattenseiten: Denn das AirBnB-Abenteuer kann schnell in einem Alptraum ausarten. Wenn Gäste stinkende Bruchbuden vorfinden – oder Gastgeber ihr Haus nach Drogenpartys nicht wiedererkennen. Die Geschichten sind zum Teil schockierend. Doch wer den Schaden hat, muss zusätzlich schon Glück und eine Menge Nerven haben, um ihn auch wieder ersetzt zu bekommen.

(5´00 min.)

Online Nightmares – Gebrochenes Herz und leeres Bankkonto

Die Ärztin Liz dachte, sie hätte das große Los gezogen, als sie auf einer Online-Dating-Seite Chris kennelernte. Der Anealt war sympathisch, er prahlte nicht wie andere mit tollen Bildern, und er entpuppte sich schon beim ersten Treffen als scheinbar perfekter Partner für Liz. Die beiden kaufen ein gemeinsames Haus, oder genauer: Eine Villa, die Chris vollständig umbauen läßt. Weil sein Geld angeblich in Aktien angelegt ist und festliegt, streckt Liz vor – fast 200.000 Euro. Doch Chris bezahlt die Handwerker nicht. Einer von ihnen stellt schließlich Nachforschungen an und gibt Liz den entscheidenden Tipp. Ihr Traummann kommt frisch aus dem Gefängnis, wo er bereits sieben Mal wegen ähnlicher Betrügereien einsaß.

Auch Mischele Lewis findet ihr trügerischer Glück im Internet. Sie ahnt nicht, dass ihr „perfect match“ William Jordan bereits mehrere Jahre wegen Bigamie im Gefägnis verbracht hat. Seine Masche ist immer die gleiche: Er behauptet tatsächlich, Geheimagent zu sein. Und bringt die Frauen dazu, Geld an vermeintliche Regierungsstellen zu zahlen. Doch Mischele soll das vorerst letzte Opfer des Online-James-Bonds sein – denn ihr gelingt es, ihn vor laufender Kamera zu überführen, und ihn bei ihrem letzten Date direkt festnehmen zu lassen.

(8´15 min. & 4´30 min.)

Long Way From Home – Meine Tochter soll nicht umsonst gestorben sein

Mia Ayliffe-Chung ist 20 jahre alt, als sie in einem Backpacker-Hostel in Australien von einem Mitbewohner ermordet wird. Völlig traumatisiert reist Mias Mutter in das Land, das ihre Tochter so sehr geliebt hat. Während ihrer Reise muss sie feststellen, dass ihre ermordete Tochter keineswegs im Paradies gelandet war – sondern Teil eines Systems war, das junge Rucksack-Reisende finanziell und sexuell ausbeutet. Denn wer sein Visum für Australien verlängern will, muss 88 Arbeitstage nachweisen. Viele junge Leute checken dafür in sogenannte Working Hostels ein, einer Art Jugendherberge, die mit schneller Arbeitsvermittlung werben. Das tat auch Mia. Ihre Mutter lernt Rucksackreisende und Einheimische kennen, die schier Unglaubliches erzählen. Dass Arbeitgeber sexuelle Dienste von weiblichen Backpackern verlangen, und dass manche Hostel-Betreiber ihre Gäste ausbeuten und sogar gefangen halten. Rosie Ayliffes Trauer schlägt dauraufhin in Wut um. Sie beschließt, die öffentliche Anteilnahme am Tod ihrer Tochter zu nutzen, um dieses ausbeuterische System anzuprangern – und zu bekämpfen.

(8´30 min. & 2´40 min.)

Stolen Children – Großbritanniens rechtlose Eltern

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion bringt ein Mann seine hochschwangere Tochter und seine Frau zu einem Fährhafen. Die Frauen müssen ihr Heimatland verlassen – aus Angst um das ungeborene Kind. Wann sie zurückkehren können, wissen sie nicht. Sie fliehen aber nicht aus einem Bürgerkriegsland oder einer Diktatur, sondern aus England. Sie bringen das Baby in Sicherheit – vor den britischen Behörden. Drei Wochen vor der Geburt hatte das Sozialamt angekündigt, der 22jährigen Bethany das Baby wegzunehmen – noch im Krankenhaus. Weil für das Sozialamt schon vor der Geburt feststeht, dass Bethany keine gute Mutter sein wird. Der Grund: Bethanys Schwester hatte Alkoholprobleme, nahm sich vor Jahren das Leben und ließ ein Neugeborenes zurück. Die gesamte Familie steht seit der Tragödie unter Generalverdacht. Sozialarbeiter nahmen bereits Bethanys zweiter Schwester ihr Baby weg, um es zur Adoption freizugeben. Jetzt droht Bethany das gleiche Schicksal. So will es das fast 30 Jahre alte Kinder- und Jugendschutzgesetz in Großbritannien. Wegen der „Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Gefährdung des Kindeswohls“ können die Behörden den Familien das Recht absprechen, ihre Kinder großzuziehen. Pro Woche werden 75 Babys ihren Müttern schon nach der Geburt weggenommen. Hunderte Frauen sind deshalb aus England geflohen – oft nach Frankreich, wo es ein privates Netzwerk gibt, das Betroffene aufnimmt und ihnen hilft. Der Film dokumentiert die skandalösen Folgen eines Gesetzes, das Kinder in Großbritannien schützen sollte, aber von staatlicher Willkür und finanziellen Interessen bestimmt wird.

(16´30 min.)

Lottery Craziness- Das Leben der Lotto-Millionäre

Plötzlich Millionär! Jeder hat ja schon mal darüber nachgedacht, was alles möglich wäre mit so einem Gewinn. Würde sich das Leben komplett verändern? Würde man weiterarbeiten? Wie fühlt sich das an, plötzlich Millionär zu sein? Drei Lotteriegewinner aus den USA lassen sich mit der Kamera begleiten – und man staunt, wie unterschiedlich Menschen mit plötzlichem Reichtum umgehen. Die Morrisons wurden über Nacht so märchenhaft reich, das niemand in der Familie jemals wieder arbeiten muss. Ihr Jackpot: 165.000.000 Dollar. Vor acht Jahren hatten Vater und Mutter Morrison noch als Sozialarbeiter gearbeitet und ihre sechs Kinder in bescheidenen Verhältnissen großgezogen. Dann kaufte Mama Mary kurz vor Weihnachten 2009 für fünf Dollar ein Lotterielos und knackte den dreistelligen Millionenjackpot. Ihr Rentnerdasein gestaltet sich seither etwas anders als erwartet.

(16´00 min.)

Mafia Women – Wenn Papa sein Geld mit Mord verdient

Linda Scarpa ist die Tochter des berüchtigten Mafia-Bosses Greg „Grim Reaper“ Scarpa. Bis zu 100 Morde gehen auf das Konto ihres Vaters. Wenn ihm Lindas Freunde nicht gefielen, ließ er sie auch schon mal von seinen Schlägern krankenhausreif prügeln. Bezeichnenderweise nennt Linda den Tag, an dem sie und ihr kleiner Sohn ins Kreuzfeuer eines Mafia-Kriegs gerieten, „einen der beängstigendsten Tage ihres Lebens“. Amy hatte dagegen fast ein halbes Jahr keine Ahnung, worauf sie sich eingelassen hat, als sie ihren netten neuen Nachbarn datete. Nur durch Zufall findet sie heraus, dass er Anthony Russo ist – ein bekannter Mafia-Anführer und Mörder. Er ist mittlerweile zum FBI-Informaten geworden und hat großes Interesse daran, seine Identität geheim zu halten. In der Dokumentation sprechen sie und andere Ehefrauen und Töchter von Mafia-Bossen zum ersten Mal über ihr Leben mit jemanden, für den Mord zum Alltag gehört.

(10´00 min.)

Das Pädophilen-Dorf

In den USA dürfen verurteilte Sextäter nicht näher als 500 Meter an Gebäuden leben, in denen sich Kinder aufhalten. Ihre Namen bleiben für immer in den Akten und jeder kann die Strafregister und ihren aktuellen Wohnort im Internet einsehen. Die Betroffenen bleiben deshalb am liebsten unter Ihresgleichen. Wie zum Beispiel im Miracle Village, 3 Stunden von Miami. Dort leben die Straftäter zusammen in einer Dorfgemeinschaft. Gruppentherapie ist hier Pflicht und die Zugehörigkeit in einer religiösen Gruppierung wärmstens empfohlen. In dem Dorf leben sowohl bekennende Pädophile, als auch junge Männer, die lediglich eine minderjährige Freundin hatten und von ihren Eltern angezeigt wurden.

(4´00 min.)

Arise! And Walk!

Matthieu Firmin ist erfolgreicher Journalist und Reporter, zusammen mit seiner Frau hat er einen kleinen Sohn. Das Leben ist gut zu ihm. Doch eines Morgens wird er von furchtbaren Schmerzen in der Brust überrascht, verliert kurz das Bewußtsein  – und kann danach seine Beine nicht mehr bewegen. Im Krankenhaus die schockierende Diagnose: infolge eines Schlaganfalls blockiert ein Blutgerinsel sein Rückenmark. Der 39-jährige ist von der Brust abwärts gelähmt. Die Ärzte befürchten, dass er nie wieder laufen wird. Ein Schicksal, das Matthieu nicht akzeptieren will. Er beschließt, seinen Kampf gegen die Lähmungen zu filmen, vom ersten Tag an. Im Krankenhaus lernt er weitere junge Männer kennen, die nach Unfällen an den Rollstuhl gefesselt sind. Seine neuen Kumpels helfen ihm durch Rückschläge und Zweifel. Und tatsächlich überrascht Matthieu alle. Nach 14 Monaten kann er auf seinen eigenen Beinen das Krankenhaus verlassen. Ein sehr emotionaler, persönlicher und schonungslos offener Film darüber, was es heißt, wenn von heute auf morgen nichts mehr so ist wie es war.

(14´00 min.)

Süchtig danach, ein Zwilling zu sein

Amy und Becky Glass aus Los Angeles sind süchtig danach Zwillinge zu sein. Die beiden 47-jährigen Schwestern tragen nicht nur jeden Tag das gleiche Outfit, sie wiegen sogar ihr Essen und ihre Getränke ab, damit sie beide immer exakt das gleiche Gewicht haben. Seit 20 Jahren haben sie keine Minute mehr getrennt verbracht, sie gehen sogar gemeinsam auf Dates und haben sich einmal den selben Partner geteilt. Natürlich teilen sie sich auch ein Schlafzimmer und arbeiten zusammen in der gemeinsamen Firma – an gegenüber stehenden Schreibtischen. Ihre Freunde halten diese Sucht der Zwillinge für ungesund, doch Amy und Becky sagen selbst, ohne ihre Zwillingsschwester fühlen sie sich nicht als vollständiger Mensch. Es ist, als wären wir eine Person in zwei Körpern.

(3´00 min.)

 

 

 

 

Look-a-like extrem: Die britische Pamela Anderson

Seit ihrer Kindheit ist die 31-jährige Britin Carolyn Anderson fasziniert von Baywatch-Star Pamela Anderson. Doch ihre Begeisterung geht weit über aufgehängte Poster ihres Idols und eine Vorliebe für rote Badeanzüge hinaus. Acht Brustoperationen, regelmäßige Botox-Injektionen, Lippenauffüllungen und natürlich ständige Blondierungen, Hair-Extensions und Sonnenbankbesuche – insgesamt hat Carolyn weit über 25.000 Euro ausgegeben, um wie ihr Vorbild auszusehen. Sie hat sogar ihren Nachnamen in Anderson ändern lassen. Doch damit nicht genug – die 31-jährige will als Pam-Look-a-like nach Hollywood und ein internationaler Star werden.

(5´00 min.)

Achterbahn – der hohe Preis des Überlebens

Leah Washington und Joe Pugh waren frisch verliebt und voller Zukunftspläne, als sie plötzlich zu den Opfern eines der schwersten Achterbahnunglücke Europas wurden. Die beiden Teenager saßen in einer der schnellsten Achterbahnen der Welt, als ihr Wagen ungebremst in einen liegengebliebenen Waggon krachte. Der tragische Unfall im Alton Towers Freizeitpark machte weltweit Schlagzeilen. 16 Passagiere waren 5 Stunden lang im Stahlgerüst des Wagens eingeklemmt, bis es den Rettungskräften gelang, die zum Teil schwer verletzten Fahrgäste zu befreien. Leah überlebte nur knapp. Doch ihr linkes Bein war nicht mehr zu retten – die Ärzte mussten amputieren. Und es dauerte lange Zeit, bis sich Leah und auch Joe, dem bei dem Unfall beide Kniescheiben zertrümmert wurden, mit ihrer neuen Lebenssituation abgefunden hatten. Erst zwei Jahre nach der Horrorfahrt sind sie bereit, vor einer Kamera über das Erlebte zu sprechen. Beide mussten die Erfahrung machen, dass der schwerste Kampf eigentlich erst begann, als sie das Krankenhaus längst wieder verlassen hatten. Denn den verantwortlichen Betreiber der Achterbahn tut zwar leid, was geschehen ist. Aber um eine finanzielle Entschädigung feilschen sie nach allen Regeln der Kunst, was besonders für Leah zur großen Belastung geworden ist.

(7´15 min.)

Tod im Paradies – der Fall Audrey und Noémi Bélanger

Thailand, Phi Phi Island, 15. Juni 2012: Die beiden kanadischen Schwestern Audrey und Noémi Bélanger, 20 und 26 Jahre alt, werden in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden. Beide haben sich vor ihrem Tod mehrfach übergeben, ihre Zehen- und Fingernägel sind blau, ihre Haut ist fleckig und seltsam verfärbt. Eine Lebensmittelvergiftung, befinden die thailändischen Behörden schnell – und versuchen, den Tod der beiden jungen Frauen aus Quebec nach einem zwar tragischen, aber vereinzelten Unglücksfall aussehen zu lassen. Die rechtsmedizinische Untersuchung in Kanada kommt allerdings zu einem ganz anderen Ergebnis. Offensichtlich starben Audrey und Noémi an den Folgen einer Vergiftung durch Pestizide – genauer gesagt durch Phosphine, die in dem Hotel großzügig versprüht worden waren. Eine Substanz, die so ziemlich alles tötet, was atmet – so ein Experte. In der Doku wird die Familie des Geschwisterpaares bei der Suche nach Antworten begleitet, wobei der Film auch ganz ähnliche Fälle beleuchtet, in denen Touristen zu Tode kamen. Wie zuletzt die beiden Rucksacktouristinnen Natalie Jade (22) und Abby Gail (27). Die Britin und die Kanadierin wurden Mitte November 2017 leblos in ihrem Hostel-Bett in Kambodscha aufgefunden, nachdem sie kurz zuvor über Magenprobleme geklagt hatten.

(8´30 min.)

It’s a Match! – Eine neue Niere dank „Tinder“

Als die 25-jährige Alana auf der Datingseite „Tinder“ Lori kennenlernt, ahnt sie nicht, dass sie nicht nur ihre große Liebe findet, sondern auch ihre Lebensretterin. Alana leidet an der Autoimmunkrankheit Lupus und wartet seit Jahren auf eine passende Spenderniere. Nach nur wenigen Dates überrascht Lori sie mit dem ultimativen Geschenk – sie hat sich heimlich testen lassen und ist die passende Spenderin für Alana. Die frohe Nachricht versteckt sie in einem Geschenkpaket – das Video von Loris Reaktion wird ein viraler Hit im Internet. Loris Eltern sind dagegen zunächst entsetzt, dass ihre Tochter ihre Niere einer Frau spenden will, die sie gerade erst kennengelernt hat. Doch dann unterstützen sie die beiden. Die Operation ist ein voller Erfolg und Alanas Körper akzeptiert die neue Niere.

Eine wunderschöne, emotionale Geschichte, wie Hollywood sie nicht besser hätte schreiben können.

(9´00 min)

 

Fussy Eaters – Wenn aus wählerischen Kleinkindern todkranke Teenager werden

Jake Thompson aus Neuseeland hat einen extrem übersichtlichen Speiseplan. Der Teenager isst nur Weißbrot, Chips, Pommes und Chicken Nuggets – und das schon sein ganzes Leben lang. Schon als Kleinkind weigerte er sich strikt, Obst oder Gemüse zu essen. Am Esstisch sorgte das für ständigen Streit, doch Jakes Reaktionen auf andere Nahrungsmittel waren so extrem, dass seine Eltern schließlich aufgaben. Die Ärzte versicherten ihnen, das Problem würde sich auswachsen, wie bei den meisten Kleinkindern. Doch die einseitige Ernährung hat Jake schwer krank gemacht. Der Teenager erblindet langsam, er leidet immer wieder an schweren Infektionen, seine Knochen sind entzündet. Mediziner haben herausgefunden, das Jake an einer seltenen Essstörung leidet, die erst vor kurzem zum ersten Mal diagnostiziert wurde: ARFID, kurz für Avoidant Restrictive Food Intake Disorder. Die Erkrankten haben Angst vor unbekannten Nahrungsmitteln und können sich nicht überwinden, sie zu essen.

Die Dokumentation begleitet Jake und andere Jugendliche, die sich weigern normal zu essen.

(6´00 min.)