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Made to order – Produktionen 2018

Die Himmels-Surfer

Ein Drahtseil, eine gigantische Schlucht und die abgedrehteste Artistentruppe der Welt. Sie lassen sich mit einer gigantischen Schleuder in einen norwegischen Fjord schießen oder balancieren zwischen fahrenden Heißluftballons auf einem Seil. Die unglaublichen Film-Aufnahmen ihrer Aktionen haben die „Flying Frenchies“ zu einer der bekanntesten Artistentruppen der Welt gemacht. Was sie tun, ist immer lebensgefährlich, und kurz vor ihrem neuesten Projekt holt sie diese Realität auf tragische Weise ein.

Mit 70 Stundenkilometern auf einem Drahtseil über eine 1.000 Meter lange Schlucht surfen – das war die jüngste Vision vom Gründer der Flying Frenchies, Tancrède Melet. Nur wenige Wochen bevor dieser verrückte Traum wahr werden soll, stirbt der Ausnahme-Athlet bei einem Stunt. Zusammen mit Tancrèdes Familie beschließen die Flying Frenchies seinen Traum trotzdem wahr werden zu lassen. Und so wird das neueste Projekt der Akrobaten zu einer Art wilder Gedenkfeier – passend zum wilden Leben des 32-jährigen Familienvaters. Die Aufnahmen, die dabei entstehen, sind im wahrsten Sinne atemberaubend. Der Film begleitet die Artistengruppe bei den monatelangen Vorbereitungen, den Tests und Rückschlägen. Die unglaublichen Bilder erzählen aber auch vom Traum eines Mannes, für den Freiheit und Lebensfreude das Wichtigste waren.

(4´08 min.)

 

Strange Addiction – Braune Haut um jeden Preis

Die 20-jährige Samantha ist süchtig nach Bräune. Dreimal pro Tag geht sie auf die Sonnenbank. Dabei muss sie ständig die Bräunungsstudios wechseln, damit man sie noch unter die Strahler lässt. Zusätzlich liegt sie stundenlang in der Sonne, eingeschmiert mit Pflanzenöl, um den Effekt zu verstärken. Ihre Familie hat große Angst, dass sie bereits Hautkrebs entwickelt hat. Doch Samanthas einzige Sorge ist es, blass und hässlich zu sein, wenn sie nur einen Tag nicht an ihrer Bräune arbeitet.

(3´00 min.)

 

 

The Party Is Over – Verwöhnte Teenies bei den Amischen

Kein Facebook, kein Handy, kein Make-up, keine Elektrizität – und vor allem keine Partys. Was für einen Teenager der Beschreibung der Vorhölle gleichkommt, ist Alltag bei den Amischen in den USA. Sechs typische verwöhnte britische Jugendliche wollen sich auf das Experiment einlassen und sechs Wochen bei Familien der Religionsgemeinschaft wohnen. Das bedeutet, sie werden leben wie vor 300 Jahren, hart arbeiten, nicht trinken und statt mit dem Auto mit dem Pferdewagen fahren. Oder anders gesagt: The party is over. Charlotte beispielsweise hat zu Hause bisher nicht einmal die Spülmaschine eingeräumt. Nun soll sie vor Sonnenaufgang aufstehen und das Frühstück für die Männer vorbereiten, waschen, putzen – und ein knöchellanges Kleid mit Häubchen tragen. Doch nach dem anfänglichen Schock entdecken Charlotte und die anderen Teenager, dass das bescheidene Leben nicht nur Nachteile hat.

(6´00 min.)

Underage & On The Stage: Wenn Kinder Stars werden sollen

„BizzyKids“ ist eine der größten Talentvermittlungsagenturen für Kinder in Großbritannien. 1300 Möchtegern-Stars sind in der Kartei und jeden Tag kommen 100 Bewerbungen dazu. Große Werbeagenturen, Musikstars und Filmproduktionen suchen hier nach neuen Talenten. Während die Kids vom großen Ruhm träumen, hören ihre Eltern schon die Kasse klingeln. Der 10-jährige Cenk kann bereits auf eine 7-jährige Erfahrung in dem Star-Biz zurückblicken. Seine Mama sorgt mit fester Hand dafür, dass ihr Sohn am Ball bleibt. Sie verwaltet seine Termine, kutschiert ihn von Tanztraining zu Schauspielcoaching zu Musikunterricht und ist gerade dabei, Cenks eigene Modemarke zu launchen. Die Mama als Managerin ist aber nicht in jedem Fall von Vorteil. So ist die 9-jährige Ava zwar ein riesiges Model-Talent, doch ihre überehrgeizige Mutter Tracey eine regelrechte Karriere-Bremse, die bei Shootings immer wieder dazwischenfunkt und alles besser weiß. Agenturchefin Debie muss jedenfalls tief in die Trickkiste packen, um Tracey an die Leine zu legen.

(7´00 min.)

Kid Criminals – Ein Knast-Programm als letzte Chance

In den USA sitzen knapp 2 Millionen Menschen in Gefängnissen. So viele wie in keinem anderen Land der Welt. 70.000 der Häftlinge sind Teenager. So wie Amanda und Jason. Sie sind erst 16 und 17 Jahre jung. Aber sie haben schon viel Zeit in Jugendgefängnissen verbracht. Und waren nach jedem Knast-Aufenthalt nur noch schlimmer auf die schiefe Bahn geraten. Längst keine Einzelfälle, sondern eher die Regel – und das hat inzwischen sogar die US-Justiz erkannt. Ein neues Programm für kriminelle Jugendliche soll nun verhindern, dass der Knast für die betroffenen Kids eine Einbahnstraße ins soziale Abseits bedeutet. In diesem Programm müssen sie Punkte sammeln und Prüfungen ablegen. Die Jugendlichen müssen zu Gruppentherapien, mit Psychologen sprechen und Schulkurse absolvieren. Nur wer auf diese Weise an sich arbeitet, bekommt die Chance auf vorzeitige Entlassung. So schnell wie möglich rauskommen – das ist das Ziel. Für Amanda und Jason wird es ein harter Weg.

(5´00 min. &  8´00 min.)

Behind Closed Doors – Häusliche Gewalt

Als der Notruf von Sabrina bei der Polizei eingeht, liegt bereits ein 6-stündiges Martyrium hinter der 32-jährigen. Ihr Partner prügelt sie, würgt sie und beschimpft sie, bis es ihr schließlich gelingt, heimlich die Notrufnummer zu wählen und das Handy unters Bett zu werfen. Die Verletzungen in ihrem Gesicht schockieren selbst langjährige Ermittler im Bereich häuslicher Gewalt. Sabrina war überzeugt, dass sie in dieser Nacht sterben würde, trotzdem fällt es ihr schwer, ihrem Partner nicht doch wieder zu verzeihen.

Die Dokumentation begleitet Sabrina und zwei weitere Frauen über 12 Monate lang, von dem Moment an, als sie die Polizei riefen, bis zur Verurteilung ihrer gewalttätigen Partner.

Mit noch nie dagewesenem Zugang zu den Interventionsteams für häusliche Gewalt in Thames Valley und den Opfern, die ihr Recht auf Anonymität aufgegeben haben, um diese Dokumentation möglich zu machen.

(9´00 min. & 4´00 min.)

 

Der blinde Profi-Surfer – Die unglaubliche Geschichte von Derek Rabelo

Derek Rabelo surft Wellen, vor denen selbst gestandene Profis gehörigen Respekt haben. Dabei ist Derek blind. Der 25-jährige Brasilianer wurde mit grünem Star geboren, mehrere Operationen konnten ihm sein Sehvermögen nicht zurückgeben. Sein Vater besitzt einen Surf-Shop und Derek träumte schon als kleiner Junge davon, selbst aufs Brett zu steigen. Heimlich nimmt er Surf-Unterricht. Und lernt, auf einer Welle zu reiten – auch ohne etwas zu sehen. Ein Fotograf filmt ihn dabei und stellt das Video ins Internet. Derek wird als einziger blinder Surfer der Welt berühmt, große Firmen reißen sich darum, mit ihm zu werben, und die besten Sportler der Szene surfen mit ihm. Die Profis wissen um Dereks enorme Leistung, denn in den riesigen Wellen kann eine falsche Bewegung fatale Folgen habe. Derek navigiert sie nur mit Hilfe seines Gehörs und Gleichgewichtssinns. Und er hat einen Traum: Er will sich an Hawaiis weltberühmtem Surfspot Pipeline in die Wellenberge stürzen.

(8´30 min.)

My Mum’s hotter than me – Der Teenager-Albtraum schlechthin 

Die 21-jährige Kayla hat sich bereits 7 Mal den Mund aufspritzen lassen. Mit den pink bemalten Schlauchbootlippen, falschen Wimpern und Haar-Extensions sieht sie aus wie eine Barbie mit Produktionsfehlern. Kayla findet das hübsch. Und sie hat auch ihre Mutter überredet, den Hausfrauen-Look gegen Plastik-Glam zu tauschen. Und damit fiel der Startschuss für einen ständigen Konkurrenzkampf. Gemeinsam haben sie bereits knapp 60.000 Euro für Schönheits-behandlungen ausgegeben – finanziert von Tochter Kayla, die in der gemeinsamen Wohnung als Webcam Girl arbeitet. Die 14-jährige Yasmin hätte dagegen gerne, dass ihre Mutter weniger heiß aussieht. Charmaine ist ein ehemaliges Glamourmodell und ihre Fotos stehen noch immer im Netz. Yasmins Schul-kameraden sind hingerissen, und Yasmin möchte sich morgens am liebsten verstecken, wenn ihre 33-jährige Mutter sie in Minikleid und Overknees in die Schule bringt. Zu allem Überfluss möchte Charmaine wieder zurück ins Sexy-Modelgeschäft. Der fleischgewordene Albtraum ihrer Teenie-Tochter. Aber es sind nicht nur Mütter, die denken sie wären heißer als ihre Kinder. Bodybuilder-Dad Paul zeigt nicht nur im Club seine Muskeln, wenn sein 18-jähriger Sohn Mädchen aufreißen will, er drängt sich sogar beim Modellcastings eines Sohnes in den Vordergrund.

(5 min.)

Die Kinder, die nicht wach bleiben können

Im Jahr 2010 können plötzlich immer mehr Kinder in Großbritannien nicht mehr wach bleiben. Obwohl äußerlich gesund, fallen sie plötzlich immer wieder in einen Tiefschlaf. Ihre Eltern glauben zunächst, dass ihr Nachwuchs abends zu lange wach war – oder ihnen etwas vorspielt. Bis die behandelnden Ärzte zu einer konkreten Diagnose kommen: Narkolepsie. Als sich solche Fälle auch auf dem europäischen Kontinent häufen, zeigt sich eine frappierende Gemeinsamkeit: Allen diesen knapp 1000 Kindern war das Mittel Pandemrix verabreicht worden – der Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Mittlerweile bestätigen Studien, dass das Risiko, nach einer sochen Impfung an Narkolepsie zu erkranken, um das 14-fache erhöht ist. Eines der betroffenen Kinder ist Xander aus Plymouth. Der 9-jährige fällt tagsüber immer wieder in Tiefschlaf, nachts wacht er ständig wieder auf. Mit buchstäblich schwerwiegenden Folgen: Er bringt mittlerweile fast 60 Kilo auf die Waage. Denn bei jeder Aufwachphase signalisiert ihm sein Gehirn, es sei Zeit fürs Frühstück. Xanders Eltern sahen sich gezwungen, alle Nahrungsmittel wegschließen. Und Xander hat krankheitsbedingt fürchterliche Albträume. Aus Angst vor dem Schlaf versucht er verzweifelt, sich wach zu halten. Die Dokumentation begleitet mehrere Familien, deren Leben sich durch die Narkolepsie der Kinder von einem Tag auf den anderen für immer verändert hat.

(5 min.)

Tantastic – 50 Shades of Orange

Knusprig braun und schön glänzend, wie ein gut gegrilltes Hähnchen: Genau so möchte die 22-jährige Hannah gerne aussehen – und zwar das ganze Jahr lang. Mit 12 Jahren fing ihre Sucht nach Bräune an, sie ging 3 Mal am Tag auf die Sonnenbank und gab über 1000 Euro im Monat für ihr „Tanning“ aus. Das Resultat: Sie hat nun die Haut einer Frau im Rentenalter. Daher benutzt Hannah jetzt „nur“ noch Bräunungscremes. Mehrmals am Tag schmiert sie ihren Körper damit ein und sprüht Haarspray darüber, für den besseren Halt. Doch ab und zu muss die braune Schicht auch wieder ab. Und dann greift Hannah zu einem Mittel, das selbst Sonnenstudio-Fetischisten schreckensbleich werden lässt: Sie entfärbt sich mit Haushaltsbleiche – ohne Rücksicht auf mögliche Verluste durch das Domestos-Peeling. Carl kann ebenfalls nicht gebräunt genug sein. Zusätzlich zu regelmäßigen Grillsessions auf der Sonnenbank spritzt er sich Melatonin, dass über einen anonymen Lieferanten im Internet bestellt. Studien, wie die Droge auf den Körper wirkt, gibt es nicht. Und Carl verabreicht sich monatlich die vierfache Menge der empfohlenen Dosis. Die 35-jährige Lisa brutzelte ihren Körper ebenfalls bei jeder Gelegenheit. Bis die Ärzte bei ihr schwarzen Hautkrebs feststellten. Die 2-fache Mutter wurde gerade noch rechtzeitig operiert und überlebte. Nun betrachtet sie es als ihre Aufgabe, andere Bräunungssüchtige vor der UV-Liege zu warnen. Und von einem Teint aus der Sprühdose zu bekehren.

(4 min.)

Gold Digger – Karriereziel „Trophy Wife“

Laura aus Liverpool ist gerne die hübsche Deko am Arm eines reichen und erfolgreichen Mannes. Die 31-jährige angelt sich ihre Dates über Instagram. Sie investiert viel Zeit und Mühe in ihr Aussehen – als Gegenleistung erwartet sie Designer-Geschenke. Laura schätzt, dass ihre Gold-Eselchen in den letzten Jahren etwa 30.000 Euro in sie investiert haben, in Form von Handtaschen, Schmuck, Kleidung und Essen. Dafür bekommen die Herren aber auch nur Lauras geschätzte Gesellschaft, sonst läuft nichts. Wird es zu eng, beendet sie die Beziehung und sucht sich einen neuen Bewunderer.

Noelie hat es dagegen schon geschafft. Sie ist eine Trophy Wife. Die 46-jährige hat sich vor 14 Jahren einen Millionär geangelt. Robin ist 20 Jahre älter und hält seine Gattin mit teuren Beautybehandlungen, luxuriösen Urlauben und Shopping Trips bei Laune. Noelie ist es egal, was die Leute über sie tuscheln. Sie sagt: Ich bin eine Goldgräberin – und stolz darauf!

Dem reichen DJ und Unternehmer Mark Vanderpump ist bewusst, dass er das perfekte Ziel für die Goldgräberinnen ist, aber das stört ihn nicht. Hauptsache er hat immer eine hübsche Begleitung am Arm. Doch insgeheim wünscht er sich mehr.

(6´30 min.)

Billionaire Babies – Wenn es für die Kleinen etwas mehr sein darf

Was ist noch besser, als ein Millionär zu sein? Genau: Das Kind eines Millionärs zu sein. Denn für ihre kleinen Prinzen und Prinzessinnen ist den reichen Eltern nichts zu teuer. Ein handgefertigtes Bett in Form eines Prinzessinnen-Schlosses zum Beispiel, selbstverständlich dekoriert mit echten Diamanten und handbeklebt mit Blattgold. Kostenpunkt: 25.000 Euro. Die Menschen, die es sich zum Beruf gemacht haben, den Kids der Superreichen jeden noch so absurden Wunsch zu erfüllen, müssen Nerven aus Stahl haben. Denn die kleinen Kunden sind so verwöhnt, wie es nur geht. Und ihre Eltern stehen ihnen in nichts nach. Wie Irene Major, selbsternannte Queen und Gattin eines Öl-Tycoons. Sie hat Crystal De’Gale engagiert, um eine dekadente Babyparty für Kind Nummer 6 zu veranstalten. Doch ihre Wünsche ändern sich minütlich – und über Geld möchte sie nicht sprechen. Ein Problem, das Lulu Gwynne nur zu gut kennt. Sie veranstaltet Luxus-Tee-Partys für Kleinkinder. Statt Plastikgeschirr wird hier dazu sündhaft teurer Porzellan angeliefert. Künstler unterhalten die verwöhnten Kleinen, während die sich an der Süßigkeiten-Bar in den Zucker-Rausch futtern. 30.000 Euro kostet so ein Nachmittag, schon ein bisschen teuer finden die Kunden, aber wenn es den lieben Kleinen gefällt…

(5 min.)

29 Jahre unschuldig im Knast: Gerechtigkeit für David McCallum

David McCallum ist 16, als er ins Gefängnis kommt. Verurteilt für einen Mord, den er nicht begangen hat. Die Ermittler hatten den Jungen zu einem falschen Geständnis gezwungen. David sitzt bereits seit 29 Jahren im Knast, als er durch einen Brief Ray Klonsky kennenlernt, einen jüdisch-italienischen Filmemacher aus Toronto. Es entsteht eine Freundschaft, die das Leben der beiden für immer verändert. Ray ist beeindruckt von Davids Willen, sich durch das Fehlurteil nicht brechen zu lassen. Er stellt ein Team zusammen, das nach neuen Beweisen für Davids Unschuld sucht. Und nach vielen Rückschlägen gelingt ihnen, was sie kaum noch zu hoffen wagten: David wird freigesprochen. Die Kameras sind dabei, als er unter dem Jubel der Zuschauer im Gerichtssaal zusammenbricht. Doch jetzt steht er vor einer neuen Herausforderung. Er kehrt in eine Welt zurück, die kaum noch etwas mit der Welt gemeinsam hat, die er kennt.

(5 min.)

Prom Crazy – Die wichtigste Party im Leben eines Teenagers

Für 16-jährige in Großbritannien ist es der wichtigste Abend in ihrem Leben. Sie verbringen Monate, sogar Jahre damit, ihn zu planen. Sie mieten Sportwagen oder Helikopter und nerven ihre Eltern so lange, bis sie ihnen ein Kleid für tausend Euro spendieren. Die Rede ist von der Prom Night, dem Schulabschlussball. Hier geht es vor allem darum, die Klassenkameraden zu übertreffen und die ganze Schule zu beeindrucken. Das beginnt bereits bei den „Promposals“, einer möglichst verrückten und öffentlichen Art, seine Angebetete nach einem Date für den großen Abend zu fragen. Doch was, wenn man seinen Rollstuhl mit in den großen Auftritt integrieren muss, wie Klassenprimus Matt. Oder man weder das große Geld noch eine Topfigur mitbringt? Wie Channelle …

Die Dokumentation begleitet mehrere Schüler bei den letzten Vorbereitungen. Und sie wirft einen Blick hinter die Kulissen der Modeboutiquen, die versuchen, sich gegenseitig auszustechen, um ein möglichst großes Stück vom Prom-Kuchen zu bekommen.

(7 min.)

6 Robots & Us – Roboter als Familienmitglied

Sechs Familien mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen testen die neueste Roboter-Generation im Alltag. Können uns die Maschinen wirklich schon helfen? Und wann sind wir gut beraten, uns (noch) nicht auf sie zu verlassen?

Roboter sind die Zukunft, da sind sich alle einig. Aber wie nützlich sind die Maschinen tatsächlich für ganz normale Familien. Und nicht irgendwann in vielen Jahren. Sondern jetzt. Die Dokumentation macht den schonungslosen Alltagstest. Sechs Roboter mit völlig unterschiedlichen Fähigkeiten werden zwei Wochen lang sechs britischen Familien mit unterschiedlichen Bedürfnissen zur Verfügung gestellt. Die Maschinen arbeiten als Fitness-Trainer, unterstützen bei der Pflege von Angehörigen oder helfen einem autistischen Jungen dabei, mit anderen Kindern zu interagieren. Doch so hochentwickelt die Maschinen bereits sind – sie stoßen auch schnell an ihre Grenzen. Wie der Roboter, der Linda helfen soll. Sie leidet an chronischer MS, könnte jederzeit gefährliche Krampfanfälle bekommen. Der Roboter soll ihren Mann Neil entlasten. Doch kaum verlässt der das Haus, bricht die Internetverbindung zusammen und der Roboter verabschiedet sich von seinen Pflichten.

Die Dokumentation zeigt die neuste Entwicklung der Roboterforschung. Wie die Maschinen funktionieren und wie sie mit den Menschen interagieren. Und sie zeigt, wie sich unser Leben schon in naher Zukunft völlig verändern könnte.

(15 min.)

Digital Addicts – 3 Jahre alt und handysüchtig

Ryan ist 3 und hat gerade zum ersten Mal in seinem Leben das Wort „Mama“ ausgesprochen. Für seine Mutter ist es ein sehr später Glücksmoment, für den eine Therapie nötig war. Dabei ist ihr Sohn völlig normal entwickelt, hat weder eine geistige noch eine körperliche Behinderung. Was aber seine Kinderärztin bemerkte, ist schockierend: Ryan ist handysüchtig. Sobald er auf den kleinen Monitor starrt, schaltet er völlig ab. Er spielt nicht, vermeidet jeden Augenkontakt. Ohne das Smartphone in seiner Nähe schläft er nachts nicht mehr ein. Erst als er einen regelrechten Handy-Entzug macht, fängt Ryan an zu sprechen. Ryans Kinderärztin sieht diese Symptome in ihrem Praxisalltag immer häufiger und hat den Kampf gegen eine neue Krankheit aufgenommen: „Handysucht bei Kindern“. Sie leitet Beratungsgruppen für Eltern, in denen sie erschreckende Einblicke in den digitalen Alltag von Kleinkindern bekommt. Sie warnt vor Langzeitschäden bei massivem Handykonsum. Die gute Nachricht: Wenn die Diagnose früh genug gestellt wird, verläuft die Entwicklung der Kinder wieder normal.

(4 min.)

Der Junge, der sein Bein amputieren lassen will

Der 11-jährige Dillon Chapman wurde mit einer der extremsten Formen von Neurofibromatose geboren, die Ärzte in Großbritannien je bei einem Kind gesehen haben. Sein linkes Bein ist voller Tumore. Die machen sein Bein nicht nur viermal breiter und 6 cm länger als das andere – sie verursachen auch unvorstellbare Schmerzen, denn jeder einzelne wächst an einem Nervenende. Jeden Tag muss der 11-jährige Unmengen an Medikamenten einnehmen, um die Schmerzen einigermaßen ertragen zu können. Für Dillon gibt es nur eine Lösung: Die Ärzte sollen sein Bein amputieren. Mit einer Prothese, so ist er überzeugt, könnte er dann endlich mit seinen Freunden rennen und spielen – und er wäre die Schmerzen los. Auch Dillons Eltern unterstützen den Wunsch ihres Sohnes. Doch die Ärzte fürchten Komplikationen. Denn: Nach einer Amputation könnten sich am Stumpf neue Tumore bilden. Sie setzen darauf, in immer weiteren schweren Operationen das Wachstum der Tumore am Bein stoppen. Doch Dillon ist entschlossen: Das Bein muss weg. Die Dokumentation begleitet den Kampf des tapferen kleinen Jungen, der sich trotz aller Rückschläge weigert, seinen Traum von Freiheit aufzugeben.

(8 min.)

Beauty Spleen – 50.000 Euro für ein neues Gesicht

„Star“ aus Birmingham hat mehr als 50.000 Euro ausgegeben, um sich ein neues Gesicht erschaffen zu lassen. Alles nur, um nicht mehr wie ihre Mutter auszusehen, die sie rausgeworfen hatte, als Star gerade 13 war. 10 Jahre hat die 30-jährige gebraucht, um alle Spuren einer familiären Ähnlichkeit beseitigen zu lassen. Und obwohl ihre Nase nach den vielen Eingriffen in sich zusammensackt und sie nicht mehr richtig atmen kann, will sie weiter machen – zum Schrecken ihres Freundes. Der 24-jährige Jordan dagegen ist davon besessen, wie It-Girl Kim Kardashian auszusehen. In seiner Heimatstadt Manchester ist er eine lokale Berühmtheit. Mehr als 100.000 Euro hat Jordan bisher für seine Transformation ausgegeben. Als die Ärzte sich weigerten, seine Lippen weiter aufzuspritzen, bestellte er die Injektionen kurzerhand im Internet. Erst als sein Mund zu platzen drohte, hörte er auf. Jetzt ist er mit kostspieligen Rückbaumaßnahmen beschäftigt. Und auch Keith hat seinen Körper zum Kunstwerk gemacht. Der 60-jährige hat sich in den letzten Jahren von Kopf bis Fuß tätowieren lassen und fühlt sich so wohl wie noch nie. Seine Frau und seine 4 Kinder vermeiden es allerdings nach Kräften, sich mit ihm in der Öffentlichkeit blicken zu lassen.

(8 min.)

Das Steckenpferd-Phänomen

Auf den ersten Blick ist es unmöglich ernst zu nehmen: Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren traben und galoppieren durch ein Dressur-Viereck, preschen über die Hindernisse in einen Springparcours – auf ihren …. Steckenpferden. Das sind Plüsch-Pferdeköpfe mit einem Holzstiel, den man sich zwischen die Beine klemmt. Auf Steckenpferden zu „reiten“ ist ein Sport, und die finnischen Athletinnen nehmen die Sache sehr ernst. „Hobby Horsing“, das Reiten auf Steckenpferden, ist der am schnellsten wachsende Sport in Finnland und erobert unaufhaltsam auch den Rest der Welt. Es gibt Turniere und sogar nationale Meisterschaften, zu denen hunderte Teilnehmer und tausende Zuschauer anreisen. Geschätzt rund 10.000 Mädchen sind in Finnland dem Hobby Horse Fieber erlegen – und trainieren oft täglich. Verbreitet hat sich das Steckenpferd-Phänomen über das Internet und die sozialen Medien. Hier werden auch die fast ausschließlich selbstgebastelten Pferde gehandelt – manche wechseln für rund 200 Euro ihren Besitzer. Hobby Horse Rider diskutieren in speziellen Foren ihre Turnierdarbietungen, tauschen Fotos und Videos aus. In diesem Jahr soll es erstmals sogar mehrere Steckenpferd-Diziplinen bei den Weltreiterspielen in den USA geben. Der Film begleitet mehrere Hobby Horse Rider zum Training und auf diverse Turniere – und zeigt die Probleme, die die Mädchen damit haben, dass andere ihr Hobby für bizarr bis vollkommen lächerlich halten.

(3 min.)

Trapped by Tourette – Der furchtbare Zwang zu schlagen

Jack Lamb ist 15, als er und seine Familie an dem Punkt angelangt sind, an dem sie nicht viel mehr ertragen können: Der Teenager hat eine der schwersten Formen von Tourette in den USA. Sein Tick äußert sich in Gewalt: Er muss seine Familie schlagen. Immer wieder und mit ganzer Kraft. Sein Vater war tagelang ans Bett gefesselt, nachdem Zacks Faust ihn im Rücken getroffen hatte. Seiner Schwester brach er das Handgelenk. Zack schlägt Löcher in die Wand. Und wenn der Anfall besonders schlimm ist, versteift sich sein Körper bis zur Bewegungsunfähigkeit. Es kann Tage dauern, bis er sich wieder bewegen kann. Seine Ticks sind so schlimm geworden, dass Ärzte ihn in ein künstliches Koma versetzen müssen, um sie wenigstens für kurze Zeit zu stoppen. Zacks letzte Hoffnung ist eine riskante Operation, bei der eine Batterie in sein Gehirn implantiert wird – mit dem Ziel, die Muskelzuckungen durch elektrische Impulse zu stoppen. Die Methode ist noch im experimentellen Stadium und die Liste der möglichen Nebenwirkungen enorm. Doch die Familie riskiert es. Und es funktioniert. Zwei Jahre später ist Zack endlich ein glücklicher Teenager – der seine Eltern liebevoll umarmt, anstatt sie zu schlagen.

(15 min.)

Milliardärskinder – No Limits Pädagogik

Lange schlafen, Workout mit der Personal Trainerin. Dann fährt ihn sein persönlicher Chauffeur zu einer ausgedehnten Shoppingtour in die teuerste Gegend Londons. Danach vielleicht noch ein Häppchen Essen in einem Luxusrestaurant. So beschreibt Maguire Brown seinen üblichen Tagesablauf. Maguire ist 15. Und sein Papa Milliardär. Während sich die Eltern ihren Reichtum meist selbst erarbeitet haben, haben sie bei ihren Kindern jedes Maß verloren: Es gibt Mini-Luxusautos für 10.000 € zum Geburtstag, Puppenhäuser für 50.000 € oder ein vergoldetes I-Pad. Leider sieht man auf der glänzenden Hülle jeden Fingerabdruck, aber hübsch ist es trotzdem. Nina Naustdal ist Fashiondesignerin und hat 3 Kinder. Zum 7. Geburtstag ihres Sohnes schmeißt sie eine Party für 30.000 €. Nun ja, streng genommen schmeißt nicht sie die Party, sondern Eventmanagerin Rhea. Die hat schon für die Beckhams und Emma Thompson gearbeitet, aber Ninas Extra-Wünsche treiben sie tatsächlich an ihre Grenzen. In der Doku gewähren die superreichen Kinder einen Blick in ihr exklusives Leben. Und die zeigt die Leute, deren Job es ist, ihnen selbiges so angenehm wie möglich zu gestalten.

(8 min.)

Model & Obdachloser: Das unglaubliche Leben von Mark Reay

Mark Reay hat für die angesagtesten Modemarken gemodelt und arbeitet nun selbst als Fotograf und Schauspieler. Er wird zu glamourösen Partys in New York eingeladen, trifft hübsche Frauen. Er ist immer gut gekleidet und perfekt gestylt. Viele beneiden ihn um sein Leben im Blitzlichtgewitter. Doch Mark führt ein Doppelleben, das er streng geheim hält. Er wäscht sich auf öffentlichen Toiletten, seine wenigen Habseligkeiten sind in Schließfächern im Fitnessstudio verstaut – und wenn es dunkel wird, kriecht er unter eine Plane auf dem Dach eines Wohnhauses im East Village. Mark ist obdachlos, und das schon seit Jahren. Seine größte Angst ist, jemand könnte herausfinden, dass der amerikanische Traum für ihn zum Albtraum geworden ist. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinem täglichen Versteckspiel zwischen Dreharbeiten und Fashion Weeks … und seinen einsamen Nächten ohne festes Dach über dem Kopf.

(3 min.)